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17:33 03.12.2019
Von Dirk Schneider
Große Ehre: Kreis Plön zeichnet Ehrenamtliche aus. Während Landrätin Stephanie Ladwig die richtige Seite aufschlägt, zeigt Kreispräsident Stefan Leyk die Stelle, wo sich Klaus Schildknecht nach der Auszeichnung mit der Ehrennadel ins „Goldene“ Buch des Ehrenamts eintragen soll. Quelle: Dirk Schneider
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Plön

Seit 2000 hat der Kreis die Ehrennadeln an knapp 150 Bürger verliehen. Dazu zählt Hans-Peter Stuhr, bei dem sich „in 40 Jahren Ehrenamt alles verbindet, was im Dorfleben von Krokau wichtig war und ist“, sagte Ladwig.

Im Mühlenverein etwa sei Stuhr für die Technik der alten Holländermühle mitverantwortlich und organisiere die Führungen. „Sie sind damit ein Leuchtturm des Ehrenamts im Binnenland.“

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Klaus Sydows ehrenamtliche Vita beginnt mit dem Eintritt in die Neuheikendorfer Feuerwehr 1981, in der er bis zum stellvertretenden Gemeindewehrführer aufstieg. Im Heikendorfer Sportverein trainierte er Fussballmannschaften und pfiff als Schiedsrichter.

Annkatrin Mölln sei seit mehr als 30 Jahren eine tragende Säule der Kirchengemeinde St. Katharinen in Kirchbarkau, lobte Ladwig. „Vor allem aber hatte sie stets ein offenes Ohr für die Mitmenschen“, hob Ladwig hervor. Obwohl in Klamp lebend, bezeichne er Jürgen Blauert als Lütjenburger Urgestein, gemeindete Leyk seinen Vereinsvorsitzenden einfach ein.

Kreis Plön zeichnet Fußballtrainer Blauert aus

Vor 60 Jahren sei Blauert als Fußballer in den TSV Lütjenburg eingetreten. 2016 habe er eine Fußballmannschaft aus Flüchtlingen aufgestellt und zum Spielbetrieb angemeldet. „Das Team wurde Meister und stieg in die nächsthöhere Klasse auf“, so Leyk „Integration durch Sport funktioniert in Lütjenburg auch dank Jürgen Blauert hervorragend.“

Klaus Schildknecht, der 48 Jahre Feuerwehrdienst geleistet habe, sei ein Held, dankte Ladwig. 1959 sei Schildknecht beim Großbrand im Preetzer Kloster in vorderster Linie im Einsatz gewesen. „Das waren Zeiten, in denen das Rettungswesen noch nicht so gut aufgestellt war wie heute. Klaus Schildknecht ist also ein Lebensretter der ersten Stunde“, erklärte Ladwig.

Jugendlichen im Kreis Plön Schwimmen beigebracht

Genau dieses Ziel hat sich auch Martina Bläse gesetzt, die seit fast 50 Jahren in der DLRG Plön aktiv ist. Zunächst als Rettungsschwimmerin, später aber immer mehr als Ausbilderin sei Bläse dafür mitverantwortlich, dass viele Kinder und Jugendliche im Kreis Plön Schwimmen gelernt hätten, erklärte Leyk.

Zugleich habe Bläse 2002 das Wach-Mini-Projekt entwickelt, in dem zehnjährige Jugendliche zunächst drei Jahre zu Wachhelfern und in weiteren zwei Jahren zu Wachgängern ausgebildet würden. Dieses mehrfach ausgezeichnete Konzept finde heute deutschlandweit Anwendung.

Horst Blohm stand 18 Jahre an der Spitze der Feuerwehr Rendswühren und engagiert sich seit 25 Jahren in der Gemeindevertretung. Zugleich führte der Landwirt auch 13 Jahre den Vorsitz im Betriebshilfsdienst Bokhorst, betonte Ladwig.

Ziel des Vereins ist es, den Bauern auch mal eine kurze Auszeit für die Teilnahme an einer Familienfeier, einen Kurzurlaub oder eine Krankheitsvertretung zu organisieren.

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