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Plön Gründung einer Preetzer „Ich-kann-was-Gruppe“
Lokales Plön Gründung einer Preetzer „Ich-kann-was-Gruppe“
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16:02 24.06.2009
Preetz

Ihnen will die Preetzerin nun einen Rahmen bieten, um neue Erfahrungen zu machen, das eigene Können zu präsentieren und mehr Selbstvertrauen zu erlangen. Sie gründet eine Selbsthilfegruppe unter dem Motto „Ich kann was!“.

„Zuerst war da das Bedürfnis: Raus aus dem Haus und gute Erfahrungen machen“, beschreibt Sibylle Gerhard die Entstehung der Idee. Nach längerer Zeit der Krankheit und im Laufe einer beruflichen Umorientierung habe sie immer deutlicher gespürt, dass sie auf Dauer zu Hause allein nicht zufrieden sein könne. „Ich wollte nicht im eigenen Saft schmoren, sondern mit anderen Menschen etwas gemeinsam auf die Beine stellen.“

Vor allem wollte sie die Dinge, in denen sie sich selbst gut auskenne - wie zum Beispiel Kochen, Kräuterspaziergänge und Bücher - mit anderen teilen und wiederum etwas Neues von den anderen hören und lernen. Und das alles in einem „angstfreien Raum“. Sie habe sich zunächst in Kiel nach bestehenden Selbsthilfegruppen erkundigt, sich aber nirgends gut aufgehoben gefühlt. Und deshalb spontan beschlossen, eine eigene „Ich-kann-was-Gruppe“ zu gründen.

Sie möchte vor allem Frauen ansprechen, die aufgrund von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Familienarbeit oder anderer Gründe viel allein sind und Kontakte brauchen und suchen. Aber auch alle anderen, die zu so einer Gruppe gehören möchten.

Ziel sei es, den Wert des eigenen Könnens und Wissens zu schätzen, neuen Mut zu schöpfen, mehr Selbstvertrauen zu entwickeln und auch mehr Sicherheit im Umgang mit anderen Menschen zu erlangen. „Also, Freude haben am Lernen mit anderen und eine spielerische Einstellung zum Leben finden“, so Sibylle Gerhard. Gemeinsam könne man Ideen entwickeln, schlummernde Ressourcen wecken und Neues ausprobieren.

Zunächst ist ein Treffen geplant, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Die Teilnehmerinnen könnten ihr Hobby vorstellen wie beispielsweise Filzen, Malen, Nähen, Fotografieren, Gärtnern. Es könne ein Wissensgebiet im Bereich des (ehemals) ausgeübten Berufes sein, wie Gymnastik, Singen oder Kochen. Oder ein Thema, mit dem sich eine Frau viel beschäftigt habe, wie Musik, bestimmte Filme oder Kindererziehung. Auch Ausflüge seien denkbar.

„Wer erstmal nur gucken möchte, ist selbstverständlich auch willkommen“, sagt Sibylle Gerhard: „Es soll kein Stress entstehen.“

SR

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