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Plön Grünes Licht für Sportverein-Kooperation
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17:58 09.03.2019
Von Anne Gothsch
Von insgesamt 116 stimmberechtigten Teilnehmern stimmten 115 Mitglieder für Gespräche zum Ausloten einer möglichen Zusammenführung der beiden großen Preetzer Sportvereine. Quelle: Anne Gothsch
Preetz

Von insgesamt 116 stimmberechtigten Teilnehmern stimmte lediglich ein Mitglied gegen eine Aufnahme von Gesprächen auf Vorstandebene, um die Möglichkeiten für eine Zusammenführung der beiden Vereine auszuloten. Bei der FT hatten sich vor einer Woche vier Mitglieder gegen die Sondierung ausgesprochen und fünf der Stimme enthalten.

Von den Argumenten für ein deutlich stärkeres Miteinander waren die Anwesenden offenbar schnell überzeugt. Schließlich haben beide Vereine seit Jahren mit den gleichen Problemen zu kämpfen. An erster Stelle steht dabei die stetig sinkende Bereitschaft von Mitgliedern, sich ehrenamtlich für den Verein zu engagieren und gar Verantwortung in leitender Position zu übernehmen.

Gespräche sollen ergebnisoffen geführt werden

Auch die rückläufigen Mitgliederzahlen und das kaum noch vorhandene Interesse an Gemeinschaftsaktionen oder gar Arbeitseinsätzen zur Pflege der Anlagen, die damit einhergehende Überforderung und Überalterung der ehrenamtlich Engagierten, der Sanierungsstau bei den vereinseigenen Einrichtungen sowie die große Schnittmenge bei den sportlichen Angeboten zählten zu den weiteren drängenden Problemen.

Auch wenn vor der Abstimmung nicht explizit nach Fragen und Meinungsäußerungen der Mitglieder zu diesem Themenkreis gefragt wurde, ergriff Wolfgang Schneider, früherer Preetzer Bürgermeister und langjähriges PTSV-Mitglied, das Wort und schien vielen Anwesenden aus der Seele zusprechen.

Schneider äußerte sein Befremden darüber, dass im Vorfeld und beispielsweise auch im Einladungstext von einer Fusion beider Vereine die Rede war und es den Anschein hatte, als sei diese alternativlos. „Das halte ich für den falschen Ansatz. Vielmehr müssen die Gespräche ergebnisoffen geführt werden. Und sollte sich dann eine Fusion als einzig mögliche zukunftsfähige Variante herausstellen, dann wäre das wohl für die meisten von uns in Ordnung.“

Weiterhin ist das Amt des Schatzmeisters unbesetzt

Zuvor war es dank intensiver Vorarbeit des Vorstandes und weiterer Akteure gelungen, den stark dezimierten Vereinsvorstand endlich wieder breiter aufzustellen. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde Olaf Szupryczynski einstimmig gewählt, ihm zur Seite stehen Rolf Möller und Sven Erdbrink.

Die Funktion des Schatzmeisters, die bereits seit mehr als zwei Jahren vakant ist, konnte noch nicht neu besetzt werden, doch der neue Vorsitzende gab sich zuversichtlich, zeitnah eine Lösung zu finden. Als Jugendleiterin wurde Svenja Heindorf und als sportlicher Leiter Christian Heindorf in ihren Ämtern bestätigt.

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