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Plön Wunsch: Renovierung nach dem Feuer
Lokales Plön Wunsch: Renovierung nach dem Feuer
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06:00 08.12.2018
Von Silke Rönnau
Foto: Silvia Kock (von links im Uhrzeigersinn), Gerda Thara, Anita Timm und Birgit Claßen sortieren die Lebensmittel für die nächste Ausgabe.
Silvia Kock (von links im Uhrzeigersinn), Gerda Thara, Anita Timm und Birgit Claßen sortieren die Lebensmittel für die nächste Ausgabe. Quelle: Silke Rönnau
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Preetz

Im Juli sorgte ein defekter Wannenablauf in der Wohnung über der Tafel für einen Wasserschaden. Das Büro wurde in die Tafelstube verlagert, die Räumlichkeiten mussten komplett renoviert werden. „Wir waren gerade eine Woche fertig – und dann brennt es“, erzählt Kostrzewa. Das Feuer brach im Oktober ebenfalls in einer Wohnung über ihnen aus. 

Waren im Zelt sortiert

Wegen Einsturzgefahr durften sie die Räumlichkeiten nicht mehr betreten. „Die Kühlräume sind erhalten geblieben“, sagt er. „Das war ein großes Glück für uns, dass sie nicht beschädigt wurden.“ In der ersten Woche nach dem Brand hätten sie schweren Herzens ihre Touren zu den Sponsoren absagen und die Ausgabe einstellen müssen. Danach begannen sie, bei gutem Wetter die Waren draußen zu sortieren und an die Kunden zu verteilen. „Doch nach zwei Wochen wurde es feucht und kalt“, berichtet Kostrzewa. Die Jugendfeuerwehr baute ein sechs mal zehn Meter großes Zelt auf und stellte Heizlüfter auf.

Die Verteilung der Waren habe man vorübergehend in den Schulungsraum des DRK verlegen können, das wiederum mit den Fortbildungen ins Haus der Diakonie umziehen konnte. Gleichzeitig habe die Stadt Räume in einem Nebengebäude hergerichtet, berichtet Kostrzewa. 215 Familien mit 340 Erwachsenen und 225 Kindern werden pro Ausgabetag versorgt. Rund 70 Helfer engagieren sich bei der Preetzer Tafel. 

Tafelstube als Treffpunkt

Die Tafelstube sei nach dem Wasserschaden im ehemaligen Büro eingerichtet worden und werde gut genutzt, erzählt Jutta Kostrzewa. Der kleine Raum mit Tischen und Stühlen sei an den Ausgabetagen ab 13 Uhr geöffnet, sodass sich die Kunden für wenig Geld einen Kaffee oder Tee kaufen und miteinander klönen könnten. 

Was wollen sie mit dem Spendengeld machen? „Wir haben noch zwei kleine Nebenräume, die wir als Lager mitnutzen möchten“, erklärt Jutta Kostrzewa. „Aber zuvor müssten sie dringend renoviert werden.“

"KN hilft" sammelt Spenden

Der Verein „KN hilft“ sammelt Spenden für die Tafeln in Bad Bramstedt, Bad Segeberg, Bordesholm, Eckernförde, Flintbek, Kaltenkirchen, Kiel, Lütjenburg, Neumünster, Nortorf, Plön, Preetz, Rendsburg und Schönberg. Ein Spendenkonto bei der Förde Sparkasse ist eingerichtet. Unter dem Stichwort „Gutes tun im Advent“ können Sie spenden auf das Konto DE05 2105 0170 1400 2620 00.

Möchten Sie nicht, dass Kieler Nachrichten oder Segeberger Zeitung Sie als Spender erwähnen, so schreiben Sie bitte hinter den Verwendungszweck den Hinweis „kein Name“. Spenden können Sie bis Weihnachten. Auch der Landesverband der Schausteller unterstützt die Spendensammlung. An den Freitagen (7., 14. und 21. Dezember) werden in der Zeit von 17 bis 19 Uhr an der Pyramide auf dem Kieler Asmus-Bremer-Platz die Punschbecher der Weihnachtsmarkt-Besucher von KN-Mitarbeitern eingesammelt und zur Waschstation gebracht. Das Pfandgeld wird an die Tafeln gespendet.

Während der Aktionszeit fließen von jedem in der KN-Kundenhalle verkauften „De-Kieler“-Bild zwei Euro an „Gutes tun im Advent“.

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