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Plön Das erste digitale Klassenzimmer
Lokales Plön Das erste digitale Klassenzimmer
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07:00 20.01.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Englisch-Lehrer Fabian Veit steht vor dem Activ Panel. Die „Tafel“ funktioniert wie ein großes Tablet und ist mit den Geräten der Schüler vernetzt. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
Lütjenburg

Englisch-Lehrer Fabian Veit zeigt auf der digitalen Tafel (genannt Active Panel) einen Sketch der britischen Komikertruppe Monty Python. Ein Personalchef macht sich einen Jux daraus, einen Bewerber im Vorstellungsgespräch zu veräppeln. Die Fragestellung dazu schickt Veit auf die Laptops der Schüler. Die schreiben Antworten, die auf Wunsch auf der Tafel auflaufen. Analog verläuft nur noch das Vorlesen und Diskutieren der Lösungen. Kein Einsammeln von Heften, kein Schreiben mit dem Füller. Bildschirm und Tastatur reichen. Es versteht sich, dass der Lernstoff rund um die Uhr online abrufbar ist. An die alten Zeiten erinnert nur noch ein elektronischer Stift, mit dem der Lehrer etwas auf den großen Bildschirm schreiben kann. Der Rest der Kreidezeit.

Weitere digitale Klasse im nächsten Jahr

Seit dem Sommer läuft das Pilotprojekt „Digitales Klassenzimmer“ am Lütjenburger Gymnasium. Vorerst wird auf diesem Wege nur Deutsch, Mathe und Englisch unterrichtet. In anderen Fächern müssen die Schüler noch ihre Stifte zücken. Schulleiter Frank Seidel plant die Einrichtung einer weiteren voll-digitalisierten Klasse im nächsten Schuljahr.

Schülerin: "Bei mir bleibt mehr hängen"

„Mit Büchern macht es nicht so viel Spaß“, sagte Finn Deutschbein. Und mit dem Laptop mache es einfach Spaß, Englisch zu lernen. Neele Wildner hat für sich festgestellt: „Bei mir bleibt einfach mehr hängen.“ Nils Benning ist begeistert von den Möglichkeiten: Videos auf Youtube im Unterricht einsetzen oder Wörterbücher digital abrufen. „Man muss die ganzen Bücher nicht mehr schleppen.“ Das Fazit: Das digitale Klassenzimmer  kommt bei den befragten Schülern sehr gut an.

Dankbar ist Schulleiter Seidel der Förde Sparkasse und VR Bank. Die Filialen aus Lütjenburg stifteten jeweils 1500 Euro für den Ankauf der Active Panels, dessen Beschaffung und Einbau rund 9000 Euro kostete.

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