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Plön Ein "Korsett" für die Südmole
Lokales Plön Ein "Korsett" für die Südmole
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17:27 26.09.2018
Von Thomas Christiansen
Noch liegt der Seenotrettungskreuzer „Berlin“ seitlich an der Südmole. Quelle: Thomas Christiansen
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Laboe

Bürgermeister Marc Wenzel hält die Sanierung der Südmole für eine der wichtigsten Aufgaben in Laboe. Keiner der bisherigen Nutzer solle künftig ausgeschlossen werden, betont er. Noch gibt es keine Entscheidungen und keine Aufträge. Nach Vorgaben der Gemeinde hat das Ingenieurbüro ITT Port Consult aus Laboe aber jetzt eine erste Konzeptidee für die Sanierung vorgelegt. Darin wird vorgeschlagen, Stahlträger vor die bestehenden Spundwände zu rammen. Zwischen die Träger werden Betonfertigteile gehängt und die entstehenden Hohlräume zur alten Spundwand dann ausbetoniert, erläutert Tim Neumann von ITT So ein „Korsett“ für die Mole wäre deutlich günstiger als neue Spundwände. Die Kosten für diese Variante schätzt er vorsichtig auf etwa 1,8 Millionen Euro netto.

Die Konzeptidee sieht die Schaffung einer Fahrspur für Rettungswagen mit einem Wendehammer am Kopf der Südmole vor. Weil es für die neue „Berlin“ am alten Liegeplatz seitlich der Mole etwas eng geworden ist, könnte der Seenotrettungskreuzer künftig mit dem Bug zur Hafenausfahrt am Kopf der Mole liegen. Von dort aus könnte das Schiff dann noch etwas schneller zu seinen Einsätzen auslaufen. Der Molenkopf müsste dazu aber etwas eingekürzt werden, damit die Breite der Hafeneinfahrt zwischen Südmole und Nordmole gleich bleibt, erklärt Neumann.

Die Fischer würden dieser Konzeptidee von ITT Port Consult zufolge ihre Liegeplätze und Hütten behalten, die Fischerhütten würden aber an den Rand der Mole verlegt.

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