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Plön 79 Betten entstehen im neuen Pflegeheim
Lokales Plön 79 Betten entstehen im neuen Pflegeheim
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15:51 24.08.2018
Von Silke Rönnau
Propst Erich Faehling (von links), Wolfgang Krug (Aufsichtsratsvorsitzender der INP Holding AG), Bürgermeister Björn Demmin und Diakonie-Geschäftsführer Michael Steenbuck feiern mit zahlreichen Gästen das Richtfest für das Pflegeheim am Cathrinplatz. Quelle: Silke Rönnau
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Preetz

Das Haus am Cathrinplatz, wie es offiziell heißen soll, wird von der INP Holding AG aus Hamburg finanziert und an das Diakonische Werk des Kirchenkreises Plön-Segeberg vermietet. Im neuen Gebäude entstehen 63 Einzel- und acht Doppelzimmer. Der Neubau hat eine Nutzfläche von rund 3500 Quadratmetern. Das Haus mit einem Staffelgeschoss wird in der Mitte durch eine Twiete unterteilt, durch die man vom Cathrinplatz in die Gasstraße gelangt.

"Lieber im Zentrum als auf der grünen Wiese"

 „Es soll ein Ort der Begegnung sein“, sagte INP-Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Krug. Von der Dachterrasse könne man über die Innenstadt blicken. Er sprach auch an, dass es durchaus Proteste gegen das Vorhaben gegeben habe. „Lieber ein Pflegeheim im Zentrum als auf der grünen Wiese“, hielt er den Kritikern entgegen. „Auch ältere Menschen möchten am Geschehen teilnehmen.“

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Eines der letzten Sahne-Grundstücke

Es sei beeindruckend, wie schnell das Gebäude wachse, sagte Bürgermeister Björn Demmin. Die Stadtvertretung habe sich mit dem Verkauf der Fläche ein wenig schwer getan, blickte er zurück. „Verständlich, denn es war eines der letzten Sahne-Grundstücke in Preetz – wir hatten aber keine Mittel, um selbst etwas zu machen.“ Der Bedarf an Pflegeplätzen sei groß.

Propst: Sehnsucht nach Geborgenheit

Das Pflegeheim sei ein Baustein der stufenweisen Betreuung älterer Menschen von der häuslichen und ambulanten sowie stationären Versorgung bis hin zur hospizlichen Begleitung, meinte Propst Erich Faehling. Für die Menschen stünden nicht nur die moderne Einrichtung und der Leistungskatalog im Vordergrund, sondern es gehe vielmehr um die Sehnsucht nach Geborgenheit und die Hoffnung, dass man nicht verlassen sein möge. „Deshalb ist eine Pflegeeinrichtung mehr als ein professionell versorgendes Haus, es ist auch ein Zufluchtsort“, betonte er.

„Die rege Nachfrage von Interessierten zeigt, dass die Entscheidung für den Bau richtig gewesen ist“, erklärte Diakonie-Geschäftsführer Michael Steenbuck.

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