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Plön Heikendorf: Müllabfuhr kommt nicht durch
Lokales Plön Heikendorf: Müllabfuhr kommt nicht durch
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09:44 19.07.2019
Von Sibylle Haberstumpf
Über Stunden waren zwei Kleinwagen auf der Hindenburgstraße in Heikendorf so geparkt, dass kein Auto mehr durchkam. Auch die Müllabfuhr musste kehrtmachen. (Symbolfoto dpa) Quelle: A3250 Oliver Berg
Heikendorf

Alles, was breiter als etwa zwei Meter war, musste umkehren. Ärgerlich für die Anwohner: Das betraf auch die Müllabfuhr. Wie eine Sprecherin der Abfallwirtschaft im Kreis Plön bestätigte, konnten in der Hindenburgstraße daher am Donnerstag keine Restmülltonnen geleert werden. Die Tonnen sind nun erst wieder beim nächsten regulären Termin in zwei Wochen dran. Zu drei verschiedenen Zeitpunkten hätten die Mitarbeiter noch versucht, mit dem Müllwagen durch die Straße zu kommen, bedauerte die Sprecherin. Doch die Parksünder blieben verschwunden. Und die Hindernisse dementsprechend an Ort und Stelle.

Rücksichtsloses Parkverhalten

Worüber sich einige Anwohner mächtig aufregten. Nachzulesen ist das auch im Internet bei Facebook. Hier hat eine Nutzerin in der öffentlichen Gruppe "Heikendorf" ein Foto der Parksituation eingestellt. "Alle Autos hupen, das nervt schon den ganzen Morgen!", schreibt sie dazu. Darunter finden sich zahlreiche Kommentare, die das rücksichtslose Parkverhalten kritisieren und auch fragen: "Wie sollen Rettungskräfte da durchkommen?".

Abgeschleppt wird selten

Die hinzugerufene Heikendorfer Polizei machte schließlich einen der Fahrer in einer Arztpraxis am Teichtor ausfindig, sagte ein Polizei-Sprecher. Der Fahrer sei daraufhin zu seinem Auto gebeten worden, um es umzuparken. Eine Strafe gab es für ihn nicht. Das Parken ist in der Hindenburgstraße grundsätzlich auf beiden Seiten erlaubt. "Wegen der Müllabfuhr, die nicht durchkam, war die Situation ungünstig", räumte der Polizeisprecher ein. "Oft bedenken die Leute beim Parken nicht, dass manchmal eben auch etwas Größeres vorbei passen muss." Das Abschleppen von Fahrzeugen, die zu Verkehrshindernissen werden, komme nach Polizeiangaben in Heikendorf selten vor. Dabei spiele auch die Kostenfrage eine Rolle: Wer kommt für den teuren Einsatz des Abschleppdienstes auf? Im vorliegenden Fall hätte genau ermittelt werden müssen, welcher der Fahrer es letztlich war, der als Zweiter geparkt hat und damit für die Behinderung verantwortlich wäre. Laut Polizei hätte das schwierig werden können.

Wildes Parken auch in Kitzeberg

In der schmalen Hindenburgstraße berichten Anwohner häufiger von Problemen, ebenso im Steinkamp. Noch eklatanter ist es an heißen Sommertagen am Kitzeberger Strand - die schmale Straße Stormdeich ist dann regelmäßig beidseitig zugeparkt. Dieses problematische Wildparken hatte auch die Feuerwehr bei einer Testfahrt festgestellt. Hier könnte auch bald von Gemeindeseite gegengesteuert werden. Über eine Stellplatzregelung soll zumindest beraten werden.

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