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Plön Keimzelle des Fischereimuseums eröffnet
Lokales Plön Keimzelle des Fischereimuseums eröffnet
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07:00 01.04.2017
Von Andrea Seliger
Klein, aber fein: Gerhard  Draasch (Förderverein, Mitte) und Jochen Kewitz (Trägerverein, rechts) begrüßen die Gäste im Infopavillon zum Fischereimuseum. Dazu gehörte auch Joachim Staugaard von der Arbeitsgemeinschaft deutscher Museumshäfen, der ein originelles Ständchen brachte. Quelle: Andrea Seliger
Heikendorf

"Wir haben versucht, hier so viel wie möglich unterzubringen", sagt Gerhard Draasch, Vorsitzender des Fördervereins Fischereigeschichte Möltenort. Zu sehen sind die Ökologie der Ostsee, die heimischen Fischarten, historische Bilder, die Flucht der Fischer aus Ostpreußen nach Möltenort, was diesen Hafen zu einem der größten Fischereihäfen der Ostsee machte, Bootsmodelle, historische Gerätschaften und eine Übersicht über den Aufbau des geplanten Museums. Die Öffnungszeiten werden durch Ehrenamtliche abgedeckt, die den Besuchern auch fachkundig Auskunft geben können. 

Seit acht Jahren arbeiten Draasch und seine Mitstreiter an der Konzeption, 2011 wurde der Förderverein gegründet. 2015 kam der Trägerverein Erlebniszentrum Fischerwelt dazu, der Fördermittel einwirbt und spenden sammelt.  Das gemeinsame Ziel: ein Museum auf etwa 200 Quadratmetern im Ort zu etablieren, am besten direkt am Hafen. Noch scheint das Ziel fern. Doch: "Die Geschichte dieses Museums ist geprägt von der Hartnäckigkeit ihrer Betreiber" so Bürgermeister Alexander Orth

Immer mehr Flüchtlinge drängen auf den Arbeitsmarkt im Kreis Plön. Das Jobcenter rechnet in diesem Jahr mit 1200 neuen Kunden. Etwa 100 sollen in eine Berufsausbildung oder eine Beschäftigung gebracht werden. Arbeitgeber sind aufgerufen, Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen.

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