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Plön Neue Konzepte für Edeka und Aldi
Lokales Plön Neue Konzepte für Edeka und Aldi
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10:36 18.12.2019
Von Nadine Schättler
Die Märkte Edeka und Aldi (links) am Tobringer in Heikendorf vergrößern sich. Quelle: Nadine Schättler
Heikendorf

Seit Monaten laufen bereits die Bauarbeiten am Tobringer. Die Discount-Kette Aldi Nord und Edeka-Marktinhaber Alexander Ristow mit Unterstützung der Edeka Handelsgesellschaft Nord setzen nach jahrelangen Planungen die für sie notwendigen Erweiterungen in Heikendorf um, damit die Filialen moderner und attraktiver gestaltet werden können. Die umfangreichen Baumaßnahmen starteten nach dem Sommer mit den Anbauten, was nach Auskunft von Alexander Ristow zu einer „erheblichen Beeinträchtigung“ für den Kunden geführt habe. Aufgrund von Schmutz und Baulärm, rollenden Lastwagen und zahlreichen Bauzäunen sei das Kundenaufkommen in seinem Heikendorfer Edeka-Markt in den vergangenen Monaten um 20 Prozent zurückgegangen. Und das, obwohl mit den Neubaugebieten am Tobringer und Poggenbarg mehr als 100 neue Wohneinheiten in direkter Nachbarschaft entstanden sind.

„Unser neuer Markt wird deutlich größer und attraktiver werden“, blickt Inhaber Ristow positiv nach vorne. Bereits am 9. Januar möchte er seinen Anbau, mit dem der Markt von bisher 650 Quadratmetern auf 1500 Quadratmeter erweitert wird, bezugsfertig haben. Dann sollen die Kunden über einen Tunnel aus dem vorderen Teil des alten Marktes in den hinteren Neubau gelangen. Das mittlere Segment des Ladens, in dem jetzt der Frischetresen steht, bildet den zweiten Bauabschnitt. Als Letztes soll der vordere Bereich mit der Lotto-Annahmestelle, der Post und der Bäckerei gemacht werden. „Unser Ziel ist es, den gesamten Markt im Mai neu zu eröffnen“, sagt Ristow, der seine Mitarbeiter-Anzahl an dem Standort Heikendorf verdoppeln möchte. „Wir suchen noch für alle Bereiche.“

1,2 Millionen Euro kostet die Modernisierung des neuen Edeka-Marktes

Die Kunden erwartet neben einem erweiterten Sortiment und einer modernen Optik eine Bio-Abteilung als eine Art Shop-in-Shop, eine Obst- und Gemüseabteilung mit vielen regionalen Waren sowie eine Einkaufsstrecke mit unverpackten Lebensmitteln. Statt Dallmeyers Backhus zieht zukünftig die Bäckerei Rönnau mit einem Bistrobereich ein, der wenige Sitzplätze auch draußen hat. Der neue Frischetresen im Anbau wird mit 20 Metern Länge ein wichtiger Bestandteil des zukünftigen Edeka-Marktes sein und bietet neben Wurst- und Fleischwaren sowie Käse weiterhin einen täglich wechselnden Mittagstisch an. Zudem investiert Alexander Ristow für mehr Nachhaltigkeit in eine CO2-Anlage für die Kühlung, neue LED-Beleuchtung und Kühlmöbel. „Wir werden bei doppelter Fläche etwa die gleiche Energie verbrauchen.“ Insgesamt kostet ihn die Erweiterung inklusive Sanierung des gesamten Marktes rund 1,2 Millionen Euro.

Discounter Aldi schließt am 3. Januar bis zur Wiedereröffnung

Auch der benachbarte Aldi-Markt nimmt viel Geld in die Hand, um aus seiner bisherigen Verkaufsfläche von 730 Quadratmetern einen größeren Markt mit knapp 1000 Quadratmetern zu schaffen. Aktuell wird an dem Rohbau für den Leergut- und Backwarenraum und die Erweiterungsfläche noch gearbeitet. Ab dem 3. Januar um 18 Uhr schließt die Filiale dann komplett, um die beiden Gebäudeteile miteinander zu verbinden und die Innenarbeiten zu beginnen. „Wir planen die Wiedereröffnung des Marktes noch vor Ostern“, sagt Michael Strothoff von der Unternehmenskommunikation der Aldi Einkauf GmbH. Der neue Markt soll nach dem Filialkonzept „ANIKo“ (Aldi Nord Instore Konzept) modernisiert werden, das durch ein modernes Licht- und Farbkonzept eine helle und freundliche Einkaufsatmosphäre verspricht. Außerdem gibt es ein vergrößertes Angebot an Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch sowie Brot, Brötchen und Snacks im neuen Backraum. Auch der Aldi-Markt wird zukünftig ein umweltfreundliches Technikkonzept für die Kälteversorgung nutzen.

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