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Plön Schöne Brise für Eisarschsegler
Lokales Plön Schöne Brise für Eisarschsegler
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06:41 20.01.2020
Von Nadine Schättler
Bestes Segelwetter trieb die Optis im Heikendorfer Hafen voran. Quelle: Nadine Schättler
Heikendorf

Nicht immer hatten die Segler für ihre traditionelle Eisarschregatta so perfekte Bedingungen wie an diesem Wochenende. Strahlender Sonnenschein, Temperaturen im einstelligen Bereich und Windstärken von acht Knoten machten die beliebte Winter-Regatta zu einem spannenden Wettkampf, der ausnahmsweise ohne Paddel auskam. „Wir haben eine schöne Brise“, erklärte Kay Ermoneit von der MSK, der zusammen mit Jan Sperber das Kommentieren der Wettfahrten auf der Südmole übernahm. In der Vergangenheit mussten die Segler zur Eisarschregatta häufig gegen Flauten, Nebel oder Nieselregen ankämpfen. Manchmal konnten sie gar nicht starten. „Wenn es richtig pladdert oder stürmt, fällt der Wettkampf aus“, so Ermoneit.

Trophäe ist eine Shorts mit Plastikpo

Doch in diesem Jahr ging es bei bestem Segelwetter an den Start. Erstmals gab es mit Jan Sperber, Kay Ermoneit und Marion Liebetrau ein dreiköpfiges Team, das sich um die Leitung der Wettfahrten kümmerte. Sie übernahmen die Aufgabe von Holger Scheidler, der die Eisarschregatta ursprünglich ins Leben gerufen hatte, und jetzt etwas kürzertreten wollte. Zu organisieren gab es neun Segler, die sich in neun Läufen durch das Heikendorfer Hafenbecken in kleinen Optis den Wettbewerb um die begehrte Trophäe – eine Eisarschhose in Form einer Shorts mit einem Plastikpo – lieferten. Ungewöhnlich ist dabei auch das Punktesystem: Der Erstplatzierte erhält jeweils die wenigsten und der letzte die meisten Punkte.

„Letzter zu werden ist gar nicht so einfach“, verriet Regatta-Sprecher und Segler Kay Ermoneit. „Sobald man im Boot sitzt, überwiegt der Ehrgeiz und man möchte Erster werden.“ Deshalb werde die Eisarschregatta unter den Teilnehmern, die mindestens 18 Jahre alt sein müssen, nicht nur als reines Vergnügen betrachtet, sondern als Wettbewerb auch ernst genommen. Den ersten Platz der neunten Eisarschregatta belegte Gorch Stegen von der Wassersport-Vereinigung Mönkeberg. Der sogenannte „Eisarsch“ und somit Letzter wurde Owe Otzen (MSK).

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