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Plön Erste Schritte zur Stadt Schrevenborn?
Lokales Plön Erste Schritte zur Stadt Schrevenborn?
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18:00 29.01.2018
Von Merle Schaack
Wird aus drei Wappen bald eins? Die drei vom Amt Schrevenborn verwalteten Gemeinden Heikendorf (v. li.), Mönkeberg und Schönkirchen wagen wieder erste vorsichtige Schritte in Richtung Fusion zu einer Großgemeinde oder Stadt. Quelle: Montage: Lina Schlapkohl
Heikendorf

Den Anfang machte Alexander Orth beim Heikendorfer Neujahrsempfang, am Sonntag legte sein Schönkirchener Kollege Gerd Radisch nach: „Hätten wir nur eine Gemeindevertretung, würde uns das 100000 Euro weniger im Jahr kosten.“ Hinzu kommt aber auch ein anderer Faktor: Bei der aktuellen Größe von rund 6400 Einwohnern ist die Gemeinde im Wachstum eingeschränkt. „Wir dürfen nur ein bestimmtes Kontingent, zum Beispiel an Einkaufsmöglichkeiten, vorhalten“, so Radisch. Ein Stadtrandkern erster Ordnung hingegen hätte auch übergeordnete Aufgaben und damit größere Gestaltungsmöglichkeiten. Als solcher ist derzeit nur Heikendorf eingestuft. Mit zusammen rund 19.000 Einwohnern wäre eine Großgemeinde oder Stadt Schrevenborn die größte Kommune im Kreis Plön. „Dann wäre auch unser Gewicht gegenüber der Stadt Kiel oder dem Kreis Plön ein ganz anderes“, so Orth.

Mönkeberg ist schon lange an einem Zusammenschluss interessiert. „Wir hatten ja schon versucht, das mit Schönkirchen anzuschieben“, sagt Bürgermeister Jens Heinze. Der jüngste Versuch scheiterte jedoch 2014, als bei einer Bürgerbefragung in Schönkirchen mit einer Wahlbeteiligung von 28 Prozent drei Viertel der Wahlberechtigten gegen eine Fusion gestimmt hatten. Damals ging es Schönkirchen finanziell noch erheblich besser. In diesem Jahr wird es voraussichtlich aber – wie auch Heikendorf und Mönkeberg – rote Zahlen schreiben. Ein neuer Versuch, alle Gemeinden zu Fusionsgesprächen an einen Tisch zu bringen, müsse nachhaltig sein, so Heinze. „Ein Zusammenschluss macht Sinn. Er würde Einsparungen in den Strukturen bedeuten.“

Gleichzeitig betonen alle Bürgermeister, nicht an dem Willen der Einwohner vorbei entscheiden zu wollen. „Das ist eine komplexe Situation, die man den Leuten gut erklären muss“, so Orth. Genau wie Radisch vertritt er die Meinung, dass sich niemand Sorgen um sein Gefühl von Heimat machen muss. „Heikendorfer sehen sich schon jetzt als Kitzeberger, Möltenorter oder Neuheikendorfer.“ Radisch sagt: „Schönhorster bleiben Schönhorster, Flüggendorfer bleiben Flüggendorfer – auch, wenn wir fusionieren.“

Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Opel Astra, als er am Montagmittag um 12.47 Uhr auf der B430 bei Vierhusen (Gemeinde Belau) mit zwei Lkw kollidierte. Der 83-jährige Neumünsteraner konnte von der Kalübber Feuerwehr mit leichten Verletzungen aus dem Autowrack befreit werden.

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