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Plön Straßenbau: Keine Rabatte für Anlieger
Lokales Plön Straßenbau: Keine Rabatte für Anlieger
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17:31 28.02.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
Hohwacht

CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Lilienthal beschrieb seine Gefühle so: Man habe nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Wo liegen die Probleme? Für den Ausbau von Anliegerstraßen legt Hohwacht „nur“ 53 Prozent der Kosten auf die Anlieger um. Das dürfte der niedrigste Wert im Amt Lütjenburg sein. Dennoch fallen die Kosten in Haßberg mit 15000 bis 30000 Euro pro Haushalt sehr hoch aus, weil unerwartet Probleme mit dem Untergrund auftauchten, die alles verteuerten. Daher kam ein Antrag aus den Reihen der Bürger, die Gemeinde möge die Ausbaubeiträge doch auf einen Anteil von 30 bis 40 Prozent senken.

Gemeinde hat keinen Spielraum

Dafür gab es zunächst auch große Sympathien unter den Kommunalpolitikern. Schließlich stellt das Land den Kommunen frei, ob sie überhaupt Beiträge erheben. Die Kommunalaufsicht des Kreises und das Beratungsunternehmen Comuna widersprachen den Hohwachtern allerdings: Entweder sie verzichten komplett auf die Erhebung oder nehmen die 53 Prozent – oder mehr. Ein Beitrag dazwischen sei gesetzlich nicht möglich, so die Rechtsexperten. Lilienthal: „Wir haben keinen Spielraum und keine Möglichkeit das zu ändern.“

Neben dem Haus der Feuerwehr Probstei Nord soll wie berichtet ein großer Multifunktionsraum für die Wehr und den TSV Barsbek sowie Veranstaltungen der drei Gemeinden Barsbek, Krokau und Wisch entstehen. Der Beschluss zum Bau wurde jetzt aber vertagt, weil die Kosten explodiert sind.

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