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Plön Verdienstorden für den Wetterwächter
Lokales Plön Verdienstorden für den Wetterwächter
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16:15 27.02.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Siegmund Kaewel ist einer der dienstältesten ehrenamtlichen Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
Hohwacht

Kaewel ist stolz auf die Auszeichnung mir originaler Unterschrift von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Ministerpräsident Daniel Günther schickte einen Glückwunsch ebenso wie die CDU-Abgeordnete Melanie Bernstein.

"Ich hatte Minister Schmidt ganz für mich allein"

Die Auszeichnung in Berlin war schon etwas Besonderes. Kaewel war der einzige an diesem Tag im Verkehrsministerium, der einen Verdienstorden bekam. „Ich hatte Minister Schmidt ganz für mich allein“, sagt der pensionierte Zollbeamte und lacht. Der hielt nur für ihn, seine mitgereiste Tochter Sabine und wenige Gäste des Deutschen Wetterdienstes eine  Rede und unterhielt sich mit dem Hohwachter. „Das war ein Erlebnis“.

Nachfolger vom Leuchtturmwärter

Im November 1977 trat Kaewel sein Ehrenamt an. Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach suchte einen Mitarbeiter für Wetterdaten. Bis dahin hatte das der Leuchtturmwärter von Behrensdorf erledigt. Früher war das eine Menge Schreibarbeit. Morgens, mittags, abends. Kaewel trug die Daten sorgfältig mit Bleistift in sein Wetter-Tagebuch: Windrichtung, Temperatur über und im Boden, Niederschlagsmenge, Wolkendichte.

Automaten übernehmen die meiste Arbeit

Im Laufe der Jahrzehnte übernahmen Automaten die Wetterstation und übermittelten immer mehr Daten per Direktleitung. Nur Schnee erkennen die Geräte nicht. Kaewel misst in diesen Tagen jeden Morgen um 6.50 Uhr immer noch per Hand, wie viel davon gefallen ist. Wenn die neue Schneedecke höher als fünf Zentimeter ist, muss er die weiße Pracht ausstechen und wiegen. Was ein Wetterwächter nicht alles machen muss.

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