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Plön Jahresabschluss für Jugendfeuerwehren
Lokales Plön Jahresabschluss für Jugendfeuerwehren
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16:12 28.09.2019
Von Astrid Schmidt
Die Jugendfeuerwehren Laboe, Brodersdorf und Stein zogen bei ihrer Jahresabschlussübung in der Schiffswerft Laboe alle Register. Hier bereiten sich die Atemschutztrupps auf ihre Erkundung der verqualmten Betriebshalle vor. Als Atemschutzgeräte dienen Attrappen.  Quelle: Astrid Schmidt
Laboe/Stein

Die drei Jugendfeuerwehren Laboe, Stein und Brodersdorf zeigten am Sonnabend bei ihrer großen Jahresabschlussübung, was sie gelernt haben. Viele Zuschauer fanden sich auf dem Gelände der Schiffswerft Laboe ein, um den Jugendlichen bei ihrer Arbeit zuzusehen. Mit Bravour absolvierten die rund 35 Mädchen und Jungen die ihnen gestellten Aufgaben.

„Es macht Spaß zuzusehen, denn alle sind hoch motiviert dabei“, sagte Wehrführer Volker Arp. Auch seine Amtskollegen Kay Brümmer (Brodersdorf) und Frank Schütt (Stein) verfolgten nicht ohne Stolz auf ihren Nachwuchs das Übungsgeschehen auf dem Gelände der Schiffswerft Laboe, dazu vor schönster Kulisse der Kreuzfahrer auf der Kieler Förde und blauem Himmel.

Vorrücken in Zweiertrupps

Die Lage: Aus der Schiffbauhalle der Werft dringt Qualm, eine Person wird vermisst. Damit sind zunächst die knapp 20 Laboer Jugendlichen konfrontiert, als sie wenigen Minuten nach der Alarmierung auf dem Gelände eintreffen. Schnell ist klar: Die Nachbarwehren Stein und Brodersdorf müssen nachalarmiert werden, alles läuft reibungslos. Eine Herausforderung ist die lange Strecke, über die die Wasserversorgung gelegt werden muss. Beim realen Einsatz, so verriet Jörg Hoffmann, hätte man das Löschwasser direkt aus dem Hafenbecken genommen, aber für diese Übung wurde die Wasserversorgung über den Hydranten gespeist, so dass die Jugendlichen das Auslegen der Schläuche noch einmal kräftig trainieren konnten. Dann Lagebesprechung, die Atemschutztrupps bereiten sich auf ihren Einsatz vor. Die Jugendlichen tragen natürlich statt der Atemschutzgeräte leichte Attrappen. Jeweils in Zweiertrupps sind sie bereit, in die verqualmte Halle vorzudringen, um die „vermisste Person“ zu retten.

Vorbei schauen jederzeit erwünscht

Hochkonzentriert sind alle dabei, für einige wie Anja Roschinski ist es überhaupt die erste Übung. Sie gehört erst seit wenigen Wochen der Jugendfeuerwehr Laboe an. Andere wie Lotta und Leni, Anton und Marlon sind schon länger dabei. Für sie setzt diese Übung einen Schlusspunkt unter das Ausbildungsjahr. Betreuer, Aktive und Jugendwarte gehen bei besonders schweren Aufgaben hier und da zur Hand, greifen mit ein, wenn es sein muss. Ein wesentlicher Aspekt neben den eigentlichen feuerwehrtechnischen Dingen wird in diesem Zusammenhang auch trainiert: Die Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren.

„Das ist ja im Einsatz bei den Aktiven auch so, da müssen alle Hand in Hand arbeiten und damit fangen wir auch schon bei den Jugendlichen an“, erklärte Jugendwart Jörg Hoffmann. Er zeigte sich hoch zufrieden mit dem Verlauf. „Alle waren bei bester Stimmung, es ist alles super gelaufen“, schätzte er ein. Ein großes Dankeschön der Wehr ging auch an Andreas Prey, der sein Betriebsgelände für die Übung zur Verfügung gestellt hatte. Für die Jahresabschlussübung der drei Jugendwehren zeichnen jährlich im Wechsel die jeweiligen Gemeindewehren verantwortlich. Eines betonte Hoffmann ausdrücklich: „Wir würden uns über weitere Verstärkung der Jugendfeuerwehr freuen. Wer Lust dazu hat, kann in seiner Gemeinde einfach mal vorbei schauen und hineinschnuppern“, so Hoffmann.

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