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Plön Jobcenter ab 2016 wieder regulär besetzt
Lokales Plön Jobcenter ab 2016 wieder regulär besetzt
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12:31 16.09.2015
Von Anne Gothsch
Bürgermeister Dirk Sohn (rechts) und Stadtreferent Stefan Leyk setzen auf die Zusicherung von Gerhard Kerssen, Leiter des Jobcenters des Kreises Plön (Mitte), dass die Lütjenburger Geschäftsstelle ab Januar 2016 wieder in vollem Umfang zur Verfügung steht. Quelle: Anne Gothsch
Lütjenburg

Bis dahin stehen die Mitarbeiter dienstags und mittwochs zu vereinbarten Terminen zur Verfügung. Die neue Software, die eine umfangreiche Schulung der Mitarbeiter erforderte, sei lediglich ein Grund für die Einschränkung, so Kerssen. Bedeutender sei, dass die Software auch völlig neue Verfahren ermögliche, um die Qualität und den Umfang der Beratung zu erhöhen. „Bisher mussten wir einen Teil der Beratungsleistung von externen Anbietern einkaufen, etwa Fallmanager, die dann nötig sind, wenn bei einem Langzeitarbeitslosen die Arbeitsaufnahme aus vielerlei Gründen erschwert ist. Jetzt haben wir eigene Fallmanager ausgebildet, die die Gründe in ihrer Gesamtheit analysieren und Lösungsstrategien entwickeln können“, nennt Kerssen ein Beispiel. Das brauche aber Zeit, denn die Ausbildung erfolge in einem berufsbegleitenden Studiengang. Außerdem seien eigene Coaches ausgebildet worden, um die Leistungsempfänger gezielter unterstützen und fördern zu können.

 Zwar zeigte sich Lütjenburgs Bürgermeister Dirk Sohn erleichtert darüber, dass das Jobcenter ab Januar wieder von montags bis freitags von 8 bis 13 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein wird, doch vor allem freute er sich über die aktuellen Zahlen. Derzeit werden 850 Betroffene aus der Stadt Lütjenburg sowie den Amtsbereichen Lütjenburg und Selent/Schlesen vom Jobcenter betreut. Dazu gehören 174 Jugendliche, wobei hier auch die noch aufgeführt sind, deren Ausbildung in Kürze beginnt. „Wir gehen davon aus, dass der Anteil Jugendlicher dann unter 100 sinkt“, so Kerssen. In Heikendorf und Plön, das Umland jeweils mitgerechnet, würden je rund 12000 Leistungsempfänger betreut, in Preetz und Preetz-Land etwa 17000. „Diese Zahlen zeigen deutlich, dass die Anzahl der Arbeitslosen in unserem Bereich zurückgegangen ist und wir uns im normalen Rahmen bewegen.“

Wespen waren in diesem Sommer auch im Kreis Plön ein großes Thema. Was die Menschen bei schönem Wetter erfreute, das lockte auch die Wespen zahlreich hervor. Die Klinik Preetz und Ärzte hatten vermehrt mit gestochenen Patienten zu tun. Für Feuerwehr und Nabu stellte das Insekt kein Problem dar.

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Zwischen 43 Sekunden und 20 Minuten lang sind die insgesamt acht Filme, die Rolf Beicher und die Volkshochschule beim „1. KurzFilm-kiek-in Laboe“ am Freitag, 25. September, 20 Uhr, in der Laboer Lesehalle präsentieren – weitere Veranstaltungen sollen folgen.

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Gishyan Hovik (36) hat das, wovon Flüchtlinge träumen. Der Armenier hat Arbeit. Ein Langzeit-Praktikum beim Bauhof der Stadt Lütjenburg vermittelt ihm zumindest das Gefühl. Bürgermeister Dirk Sohn sieht darin ein Modell für alle Bauhöfe im Kreis Plön. Flüchtlinge könnten davon profitieren.

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