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Plön Jugendheim Mönkeberg: Ohne Zuschusszusage keine weitere Planung
Lokales Plön Jugendheim Mönkeberg: Ohne Zuschusszusage keine weitere Planung
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12:40 09.06.2009
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Mönkeberg

Mit einer Entscheidung des Innenministeriums über eine mögliche Maximalförderung in Höhe von 55 Prozent wird Ende Juni gerechnet. „Diesen Termin sollten wir erst einmal abwarten und jetzt parallel in den Fraktionen über die verschiedenen Varianten beraten“, lautete die einhellige Meinung der beiden Fraktionsvorsitzenden, Hildegard Mersmann (CDU) und Rainer Dröge (SPD), der sich auch Manfred Jungnitsch (UWG) anschloss.

Der Ausschussvorsitzende Frank Dahmke (CDU) gab zu bedenken, dass Mönkeberg sich angesichts der angespannten Haushaltslage selbst im Falle einer Maximalförderung „eine Sanierung in dieser Größenordnung gar nicht leisten kann“. Für eine Komplettsanierung des Jugendheims bzw. dann künftigen Dorfgemeinschaftshauses, die eine weit gehende Entkernung des maroden Baus sowie eine Erneuerung sämtlicher Gebäudeteile vorsieht, wären nach einer ersten Kostenschätzung rund 420000 Euro fällig. Die Gemeinde hätte davon knapp die Hälfte zu tragen. Im Gespräch ist deshalb auch eine „Minimallösung“, mit der das seit September vergangenen Jahres geschlossene Jugendheim in der Dorfstraße zumindest wieder geöffnet werden könnte. „Zu kleinteilig“ sollte die Sanierung nach Auffassung von Bürgermeister Jens Heinze allerdings nicht ausfallen.

Für das Gebiet um die alte Gärtnerei am Fuchsbergredder sollte ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Das ist die mehrheitlich beschlossene Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses. Da der Geltungsbereich auch den derzeitigen Bolzplatz umfasst, stimmte Jörg Lauter (UWG) gegen die Planung, nach der eine Wohnbebauung angestrebt wird. Den Bolzplatz zumindest teilweise erhalten möchte Manfred Jungnitsch.

Bodenluftuntersuchungen hatten ergeben, dass eine eingeschränkte Bebauung der Flächen (ohne Keller) auch auf dem Gemeindegrundstück Bolzplatz mit angrenzendem ehemaligen Bauhoflagerplatz möglich ist. Ein konkreter Planungsvorschlag seitens des Investors, der APG Architektur und Projektentwicklungsgesellschaft Bordesholm, liegt nach Auskunft der Verwaltung noch nicht vor.

Vor der Sitzung hatte Elisabeth Prang von der „Anwohnerinitiative für den Erhalt der Grünfläche am Heikendorfer Weg“ Bürgermeister Jens Heinze eine Liste mit 424 Unterschriften überreicht. Wie berichtet hatte die Gemeindevertretung Ende April das Bauleitplanverfahren für das sogenannte „Dreiecksgrundstück“ zwischen Heikendorfer Weg und der Straße Eksol eingeleitet. Geplant ist der Verkauf des gemeindeeigenen Grundstücks, das die Frank Immobilien GmbH in Kiel mit einem Ärztehaus bebauen möchte. Die Initiative um Elisabeth Prang und Rita Runde setzt sich nach Bekanntwerden der Pläne vehement für den Erhalt der Grünfläche ein, betont zugleich aber, nicht grundsätzlich gegen ein Ärztehaus zu sein.

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