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Plön Amt Lütjenburg will Unterkunft verkaufen
Lokales Plön Amt Lütjenburg will Unterkunft verkaufen
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16:45 18.12.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Die Unterkunft für geflüchtete Menschen im Hohwachter Ortsteil Haßberg. Das Amt Lütjenburg möchte die Immobilie verkaufen. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
Hohwacht

Zwischen zehn und 15 Menschen finden derzeit noch ein Heim auf Zeit in der Unterkunft im Hohwachter Ortsteil Haßberg. Ursprünglich war das Gebäude für 50 bis 70 Plätze konzipiert. 

Nur ganz wenige Flüchtlinge kommen noch

Das Amt erwarb das frühere Schullandheim zum 1. Februar 2016 in allergrößter Not. Ende 2015 kamen pro Monat rund 40 Flüchtlinge, die nur noch schwer unterzubringen waren. Die Lage hat sich komplett geändert. Nur noch ein bis zwei Flüchtlinge kommen derzeit pro Quartal ins Amtsgebiet Lütjenburg.

Künstlerkolonie oder Tagungsstätte?

In einer ersten Analyse listete die Verwaltung Möglichkeiten auf, wie das Grundstück in Zukunft genutzt werden kann. Das Papier diskutierten am Montag erstmals die Hohwachter Gemeindevertreter. Sechs verschiedene Ideen liegen dafür auf dem Tisch. Eine Möglichkeit wäre, in dem Objekt Wohnungen unterzubringen in einer „gemeinschaftsorientierten Wohnform“. Denkbar wären auch Ferienwohnungen für Gäste und Beschäftigte der angrenzenden Golfanlage. Weitere Ideen: Ferienunterkunft für Hilfsorganisationen, gesundheitsorientierte Wellness-Einrichtung oder eine Veranstaltungs- und Tagungsstätte für Firmen. Ein ganz besonderer Vorschlag, den der Planer macht: eine Künstlerkolonie, in einer Kombination aus Wohnungen, Ateliers und einer Schauwerkstatt.

Zu einem tödlichen Verkehrsunfall kam es am Dienstagmorgen gegen 7.45 Uhr auf der Bundesstraße 430 zwischen Ascheberg und Kalübbe. Der 57-jährige Fahrer stieß aus noch ungeklärter Ursache gegen einen Baum und starb noch an der Unfallstelle. 

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Kita-Lotsen – das ist ein neues Projekt im Kreis Plön, um den Kindertagesstätten Helfer für die Integration von Kindern und Eltern mit Migrationshintergrund an die Seite zu stellen. Zwölf Frauen und ein Mann aus dem Iran, Aserbaidschan und Syrien unterzogen sich einer 40-stündigen Ausbildung.

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Erstmals seit zehn Jahren hebt der Abwasserzweckverband (AZV) Preetz-Stadt und -Land die Schmutzwassergebühr an – um 8,8 Prozent. Die Regenwassergebühr, die im vergangenen Jahr um 25 Prozent gesenkt werden konnte, bleibt dagegen mit 0,45 Euro pro Quadratmeter versiegelter Fläche konstant.

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