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Plön Keine Chance, die Spur zu wechseln
Lokales Plön Keine Chance, die Spur zu wechseln
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15:27 10.09.2015
Von Ralph Böttcher
Ärgert sich über den Schaden an seinem Mercedes Cabrio: Hinrich Dibbern. Quelle: Sonja Paar
Schwentinental

Spektakuläre „Opfer“ waren im Sommer zwei Mähdrescher und ein KVG-Bus, die sich in der zwei Meter schmalen Mittelspur festgefahren hatten. Jetzt hat es auch den Hinrich Dibbern erwischt. Der 77-jährige Landwirt war mit seinem Mercedes in Richtung Preetz unterwegs. Im Baustellenbereich sei plötzlich vor ihm das Schild „2 m“ aufgetaucht. „Ich hatte keine Chance mehr, auf die rechte Spur zu wechseln.“ Dann schrammte sein Wagen auch schon rechts an den Leitplanken entlang. Die Folge: tiefe Dellen und Schrammen auf der ganzen Länge, eine Fachwerkstatt schätzte die Schadenshöhe auf 5000 Euro.

 „Ich fahre 50000 Kilometer im Jahr und hatte noch nie einen Unfall“, sagt Dibbern. Sein Mercedes sei 1,85 Meter breit, mit ausgeklappten Außenspiegeln zwei Meter. Genauso viel wie die mittlere Spur. Aber die Hinweisschilder sehe man einfach zu spät. An den Leitplanken fehlten auch etliche Kunststoffpuffer.

 Die Polizeidirektion Kiel registriert zwar seit der Baustelleneinrichtung am 1. Februar „qualifizierte Unfälle“ auf der Strecke zwischen Wiener Kreisel und Anschlussstelle Ostseepark. „Bagatellunfälle“ werden aber nicht erfasst. Hinrich Dibbern will das so nicht hinnehmen. Sein Anwalt will nun prüfen, ob ein Verstoß gegen die Verkehrssicherungspflicht und damit ein Anspruch auf Schadensersatz vorliegt.

Steht das Ende der seit zehn Jahren andauernden Planungen eines gemeinsamen Baugebiets „Seewiesen“ der Stadt Plön und der Gemeinde Rathjensdorf bevor? Im Plöner Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt gab es als Empfehlung an die Ratsversammlung eine Mehrheit von fünf zu vier Stimmen für einen Schlussstrich.

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