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Plön Geldregen für den Neubau der Sporthalle
Lokales Plön Geldregen für den Neubau der Sporthalle
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18:50 06.11.2019
Von Silke Rönnau
Bildungsministerin Karin Prien (Mitte) übergab einen Förderbescheid an Amtsvorsteher Kai Johanssen und Schulleiterin Frauke Bowmann für den Neubau der Sporthalle an der Grundschule Barkauer Land in Kirchbarkau. Quelle: Silke Rönnau
Kirchbarkau

„Der Keller voll Wasser und Schimmel an der Wand“ – die Grundschüler beschrieben in dem selbst gedichteten Liedtext zur Begrüßung von Bildungsministerin Karin Prien die Probleme in der Sporthalle sehr genau.

Als die ersten massiven Schäden aufgetreten seien, habe man 60 000 Euro in Sofortmaßnahmen für Fenster und Dachreparatur gesteckt, berichtete Amtsvorsteher Kai Johanssen

Doch schnell sei klar gewesen, dass Abriss und Neubau sinnvoller seien. „Da liegt so viel im Argen“, berichtete Architekt Matthias Wohlenberg. Neben dem undichten Dach gebe es Feuchtigkeit im Keller und Probleme mit der Haustechnik wie beispielsweise der Lüftungsanlage.

Neubau kostet rund 2,6 Millionen Euro

Die neue Zweifeldhalle habe die Maße von 36 mal 22 Metern, dazu kämen weitere Räume wie die Umkleidebereiche. Die Kosten für den Neubau betragen rund 2,6 Millionen Euro.

„Schulsport macht nicht nur fit, sondern hilft auch beim Lernen“, betonte Karin Prien. Der Schulsport gehöre selbstverständlich zur Bildung an den Schulen. „Deshalb ist es mir wichtig, optimale Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Sportunterricht zu ermöglichen.“

Die Halle sei außerdem ein zentraler regionaler Baustein der Daseinsvorsorge im Barkauer Land und werde von mehreren Vereinen genutzt, was für die Lebensqualität eine große Rolle spiele. 

Ministerin Prien überreicht Förderbescheid

Auch das Schulgebäude selbst sei in den Jahren 2013 bis 1015 für eine nachhaltige Energiewirtschaft und CO2-Einsparung energetisch saniert worden. Hier sei viel getan worden. „Das geht nur, wenn alle an einem Strang ziehen“, so die Ministerin, die am Mittwochmorgen einen Zuwendungsbescheid über eine Million Euro überreichte.

Eine weitere Förderzusage in Höhe von 520 000 Euro übergab Kreispräsident Stefan Leyk an den Amtsvorsteher. Man investiere damit in die Zukunft, sagte er und fügte hinzu, dass der Kreis das größte Investitionsprogramm der vergangenen 70 Jahre aufgelegt habe.

Leyk: "Kinder brauchen Bewegung"

„Kinder brauchen Bewegung“, betonte er. „Wir stellen fest, dass es schon in den Kitas zunehmend übergewichtige Kinder gibt – da müssen wir gegensteuern.“ 

Johanssen berichtete, dass man schon für das Schulgebäude zwei Millionen Euro – mit einer Fördersumme von einer Million Euro – investiert habe. „Jeder Euro Fördergeld wird von uns verdoppelt, das ist ein gewaltiger Kraftakt“, erklärte er. Ohne die Zuschüsse wäre das Neubau-Projekt nicht realisierbar gewesen, bedankte er sich.

Musical als letzter Termin vor dem Abriss

Zu Pfingsten stehe die letzte Veranstaltung vor dem Abriss auf dem Programm: die Aufführung des Musicals „Jesus Christ Superstar“. Danach werde ein Jahr lang kein Sport in einer Halle stattfinden können, bis der Neubau fertig sei.

Der Amtsvorsteher äußerte aber auch Kritik: So könne man nur eine kleine Photovoltaik-Anlage auf das Dach setzen, weil eine Vorschrift besage, dass der erzeugte Strom nur auf diesem Flurstück genutzt werden dürfe. Deshalb könne man den Strom nicht auch für das direkt nebenan liegende Schulgebäude verwenden.

Auch den Digitalpakt sprach er an. Das Amt erhalte zwar mit 150 000 Euro viel Geld. Allerdings zeigten Erfahrungen aus anderen Orten, dass es nicht ausreicht.

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