Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Plön Rückkehr-Option für abgeschobene Familie
Lokales Plön Rückkehr-Option für abgeschobene Familie
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:05 29.01.2018
In Kirchbarkau kämpften Nachbarn für die Rückkehr der abgeschobenen Familie C. Quelle: Frank Peter
Kirchbarkau

Im Konflikt um die Abschiebung einer gut integrierten albanischen Familie aus Kirchbarkau (Kreis Plön) kommt Bewegung. Nach Informationen des Schleswig-Holstein Magazins will die Ausländerbehörde des Kreises Plön die Wiedereinreise-Sperre aufheben. Voraussetzung dafür sei nach NDR-Informationen ein gültiges Visum, über das die deutsche Botschaft in Tirana (Albanien) entscheiden muss. Die Anträge dazu seien von der abgeschobenen, sechsköpfigen Familie C. gestellt worden.

Die Befugnis zur Aufhebung der Wiedereinreise-Sperre hat die Ausländerbehörde im Kreis Plön seit vergangener Woche, da das Bundesverwaltungsgericht die Zuständigkeiten neu verteilt hat. Zuvor lag sie beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Eine Wiedereinreise-Sperre ist normalerweise 30 Monate gültig.

Abschiebung der Familie C. sorgte für Kritik

Die Härtefallkommission hatte bereits im September 2017 die Ausländerbehörde des Kreises Plön gebeten, eventuelle Rückkehrbestrebungen "wohlwollend ... zu befördern", eventuell mit Unterstützung des Kieler Innenministeriums.

Die in Kirchbarkau lebende sechsköpfige Familie war abgeschoben worden, obwohl die Härtefallkommission des Landes Schleswig-Holstein ihr Votum zu dem Fall noch nicht abgegeben hatte. Die Abschiebung hatte für Kritik, Trauer und Empörung in Kirchbarkau gesorgt. Für die Nachbarn wie Charlotte Wahl "ein inakzeptables Desaster".

Von KN-online

Es ist nicht der erste Versuch, der zuletzt gescheiterte liegt noch keine vier Jahre zurück. Doch nun wird deutlich: Eine Fusion der Gemeinden Heikendorf, Schönkirchen und Mönkeberg findet wieder mehr Anhänger. Alle drei Bürgermeister sind für einen Zusammenschluss.

Merle Schaack 29.01.2018

Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Opel Astra, als er am Montagmittag um 12.47 Uhr auf der B430 bei Vierhusen (Gemeinde Belau) mit zwei Lkw kollidierte. Der 83-jährige Neumünsteraner konnte von der Kalübber Feuerwehr mit leichten Verletzungen aus dem Autowrack befreit werden.

Dirk Schneider 29.01.2018

Die Neubaugebiete in Laboe werden sich auf die Grundschule auswirken. „Die Schule hat noch Kapazitäten für Wachstum, die Offene Ganztagsschule nicht mehr“, sagt Schulleiterin Claudia Telli. Das betrifft besonders das Essen, zu dem immer mehr Kinder kommen. Das Interesse an Obst ist aber gering.

Thomas Christiansen 29.01.2018