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Plön Kirchbarkau feiert erste Erwähnung vor 750 Jahren
Lokales Plön Kirchbarkau feiert erste Erwähnung vor 750 Jahren
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16:05 28.06.2009
Kirchbarkau

Von Glockengeläut begleitet, zogen Bischof Gerhard Ulrich sowie das Pastorenehepaar Friederike und Ulrich Schwetasch gefolgt vom Kirchenvorstand in die voll besetzte Kirche ein. Über 300 Gottesdienstbesucher machten der St. Katharinen-Kirche ihre Aufwartung.

„Wir freuen uns über den Geburtstag unseres Kirchspiels und dass es uns schon so lange gibt“, begrüßte Pastor Schwetasch die Gäste. Er kündigte an, dass in Kürze das Geläut des historischen Glockenturmes nicht mehr die Gottesdienste ankündigen, sondern schweigen wird. Der Turm muss dringend saniert werden. Er ruht auf einem über die Jahrhunderte morsch gewordenen Eichenbalkenfundament. Schwetasch bat alle, die sich als Retter des Turmes verdingen wollen, sich an einer Spendenaktion zu beteiligen. Gegen eine Mindestspende von fünf Euro werden im Kirchenbüro kleine Stoffschindeln abgegeben, die auf ein über vier Meter hohes Transparent mit der Silhouette des Glockenturmes geklebt werden.

Kirchenmusiker Wilko Ossoba hatte für den Festgottesdienst ein konzertantes Programm kreiert. Es erklangen unter anderem das

Kyrie,

Credo und

Agnus Dei aus der Messe in D-Dur von Dvorak, gesungen von der Katharinenkantorei und dem Kirchenchor Flintbek, begleitet vom Barkauer Kammerorchester. Auch der Gemeindegesang wurde mit Orchester und Chor prächtig unterlegt.

„In den 750 Jahren hat sich eine farbige und lebendige Gemeinde entwickelt“, würdigte Bischof Ulrich das „Geburtstagskind“. Die St. Katharinenkirche sei ein unverzichtbarer Ort der Kontinuität in Zeiten des schnellen Wandels geworden. „E-Mails fliegen um die Welt, aber unsere Seele geht nach wie vor zu Fuß“, so Ulrich. Die Kirche habe heute eine vergleichbare Funktion wie eine so genannte Schikane auf einer Rennstrecke. „Sie hilft uns, das heutige hohe Tempo in unserem Leben zu verringern“, beendete Bischof Ulrich seine Predigt.

Nach dem Gottesdienst zuckten viele Gäste zusammen, als sie den Glockenturm in vermeintlich dicke Rauchschwaden eingehüllt erblickten. Es war allerdings nur eine Übung. Mittels einer Nebelmaschine wurde Rauch simuliert. Mit Tatü und Tata erreichten wenige Minuten später die Feuerwehren aus Klein Barkau und Kirchbarkau den „Brandort“ und löschten die „Feuersbrunst“.

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