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Plön „Kita im Rathaus macht Sinn“
Lokales Plön „Kita im Rathaus macht Sinn“
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16:36 01.09.2009
Schwentinental

Mit dieser Sicht der Dinge liegen Heerwagen und Gerald Zwickler, Elternvertreter im DRK-Kinderhort, konträr zum jüngsten SPD-/SWG-Mehrheitsbeschluss im Ausschuss für Stadtentwicklung. Der sieht nämlich einen Kindergarten-Neubau auf dem jetzigen Kita-Gelände vor, völlig unabhängig von den Kosten. Und weiter: Geradezu empört zeigen sich die beiden Elternvertreter und die DRK-Kita-Leitung über den ergänzenden Beschluss, die Auflösung des Horts zu prüfen und die Hort-Kinder in der Betreuten Grundschule betreuen zu lassen.

Im KN-Gespräch erläutern Kita-Geschäftsführerin Birgit Sobotta und Kita-Leiterin Maren Knees ihre Befürchtung, dass die Ortspolitiker zum Teil wohl nicht wüssten, dass ein Hort etwas ganz anderes sei als eine Betreute Grundschule. Insgesamt seien es derzeit 84 Kinder, die teils vor dem Unterricht und zum größeren Teil auch nach dem Unterricht von vier Erzieherinnen im DRK-Hort betreut werden. Beim Hort handele es sich um eine ganzheitliche, familienbegleitende Einrichtung - mit qualifizierter Beratung der Eltern. Das ganzjährige Angebot werde von den Kindern berufstätiger Eltern wahrgenommen. Unter den Kindern seien viele mit einem erhöhten (verbindlichen) Betreuungsbedarf - teils auch sonderpädagogischer Natur. Arbeitsgemeinschaften in der Betreuten Grundschule könnten mit 400-Euro-Kräften niemals qualifizierte Hort-Arbeit ersetzen.

Sowohl die Elternvertreter als auch die DRK-Kita-Leitung weisen darauf hin, dass die Standort-Frage Raisdorf-Süd oder Raisdorf-Nord gar nicht so entscheidend sei. Grund: Fast alle Kinder werden von den Eltern auf dem Weg zur Arbeit mit dem Auto gebracht. Und diese Tatsache führe sogar regelmäßig morgens und mittags zum „Verkehrschaos“ in der engen Dorfstraße.

In jeder Hinsicht mehr Platz würde nach Ansicht der DRK-Vertreterinnen die Nutzung des Rathauses als Kinderhaus bieten: größerer Parkplatz, mehr Platz für die Spielflächen im Freien und sehr viel mehr Platz in den Rathaus-Räumen. Und mehr noch: Die Hort-Kinder hätten dann nur noch einen kurzen Weg zwischen Schule und Hort, und nicht - wie jetzt - einen 20-Minuten-Fußmarsch vor und nach der Schule.

Eine weitere Sorge treibt die Kita-Führung und die Elternvertreter um: Wenn erstmal die Kosten für einen Neubau auf dem Tisch liegen, „dann wird hier gestrichen, da gestrichen“. Aber, so Maren Knees: „Eine Kita braucht nicht nur Gruppenräume, sondern - entsprechend dem pädagogischen Konzept - auch ausreichend viele Nebenräume. Und die hätten wir in Hülle und Fülle im Rathaus."

Das Fazit von Maren Knees und Birgit Sobotta: „Aus Sicht der Kinder ist das Rathaus die vernünftigste und beste Lösung.“ Gerade in einem so großen Haus könnten sich viele Synergieeffekte über alle Altersgruppen hinweg ergeben. Und Bürgermeisterin Leyk bringt zum Schluss das neue Stichwort vom „Eltern-Kind-Zentrum“ ins Gespräch, das in der politischen Diskussion neuerdings eine wichtige Rolle spielt - und das ein wenig von der Idee des Mehr-Generationen-Hauses retten würde.

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