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Plön Lebensretter in der Kühlschranktür
Lokales Plön Lebensretter in der Kühlschranktür
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09:00 07.03.2019
Von Anja Rüstmann
Die kleine Notfalldose gehört ins Türfach des Kühlschranks. Der Rettungsdienst findet dann dort wichtige Daten des Patienten, Vorerkrankungen, Medikamentenlisten - und ob vielleicht ein Haustier des Patienten versorgt werden muss. Quelle: Anja Rüstmann
Plön

„Immer mehr Menschen leben alleine“, sagt Helga Schlick, Geschäftsführerin des Praxisnetzes Plön (PNP). Bei Hausärzten ist die Dose ab sofort zu bekommen. Aber auch die Plöner Behindertenbeauftragte Ute Wacks verteilt sie. „Das ist einfach eine gute Sache.“

Ein kleiner grüner Aufkleber an der Kühlschranktür weist darauf hin: In diesem Haushalt gibt es die Notfalldose. Auf eigene Kosten hat Ute Wacks 100 Dosen gekauft, die sie zum Selbstkostenpreis abgibt (Tel. 04522/9733). Auch im Nachbarschaftstreff Osterkarree in der Schillener Straße will sie die Dosen verkaufen, um möglichst viele Plöner zu erreichen.

Praxisnetz gibt Notfalldosen für zwei Euro ab

Den Nutzen dieser Notfalldose hat auch das Praxisnetz Plön erkannt, in dem 51 Ärzte aus dem Kreis Plön zusammengeschlossen sind. Vorsitzender Dr. Joachim Pohl und Geschäftsführerin Helga Schilk berichten, dass ab sofort in den Hausarztpraxen diese Dosen zu haben sind. Zwei Euro kosten sie bei den Ärzten – das Geld wird an die Hospizvereine in Plön und Preetz weitergeleitet.

Persönliche Daten und Gesundheitsprobleme vermerkt

Neben persönlichen Daten werden auf dem Info-Blatt für die Dose gesundheitliche Probleme (Diabetes, vorherige Herzinfarkte, Bluthochdruck, Dialysebehandlung) vermerkt, wer der Hausarzt ist und wer im Notfall informiert werden sollte und ob es eine Patientenverfügung gibt. Die Macher der Notfalldose haben noch weiter gedacht. Gibt es zum Beispiel Kinder, die aus der Kita abgeholt werden müssen? Oder muss ein Haustier versorgt/untergebracht werden? „Das gibt einem Sicherheit“, erklärt Helga Schilk.

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