Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Plön 1619 Feuerwehr-Einsätze im Kreis Plön
Lokales Plön 1619 Feuerwehr-Einsätze im Kreis Plön
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:39 17.03.2019
Von Anja Rüstmann
Foto: Große Ehrungen beim Kreisfeuerwehrverband Plön.
Das Schleswig-Holsteinische Feuerwehrehrenkreuz in Gold bekamen Gerhard Manzke (links) und Bernd Schwiderski (Mitte). Mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Gold wurde Andreas Mösch (Zweiter von rechts) ausgezeichnet. Dazu gratulierten Kreisbrandmeister Manfred Stender (rechts) und der stellvertretende Landesbrandmeister Mathias Schütte (Zweiter von links). Quelle: Gerhard Bock
Anzeige
Plön

In der Jahresversammlung des Kreisfeuerwehrverbands (KFV) in der Uttoxeterhalle in Schwentinental ließ Stender ein außergewöhnliches Jahr Revue passieren, denn der Verband feierte ausgiebig sein 125-jähriges Bestehen. „Es wird auch in diesem Jahr nicht langweilig“, versprach er den rund 300 Feuerwehrleuten und Gästen.

Trockener Sommer

Ob Kreisfeuerwehrmarsch in Kalübbe, Festkommers, Jugenddisco oder Feuerwehrball – die Beteiligung an den Veranstaltungen war ausgesprochen gut. In Preetz gab es einen großen Umzug, in Plön einen erfolgreichen Blaulichttag. „Der Große Zapfenstreich war für mich einer der emotionalen Höhepunkte des Jubiläumsjahres“, gestand Stender. Aber auch zahlreiche Einsätze hielten die Feuerwehren im vergangenen Jahr in Atem – nicht zuletzt wegen des trockenen Sommers. 1619 Einsätze gab es, davon 59 Mittel- und Großbrände sowie 241 technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen. Dabei konnten 166 Personen gerettet werden, drei Menschen verloren bei Unfällen ihr Leben. 188 Einsätze gab es aufgrund von Wetterschäden.

Brand auf dem Campingplatz

Als besonderen Einsatz hob Stender den Brand auf dem Campingplatz in Hohenfelde am 2. Juli mit einem Toten hervor, bei dem neun Wohnwagen und ein Boot ausbrannten, drei weitere wurden beschädigt. „25 Propangasflaschen wurden anschließend in den Trümmern gefunden – eine ungeheure Energie, die dort freigesetzt wurde“, erklärte er. Es gebe faktisch keine Höchstzahl von Gasflaschen, die auf einem Stellplatz gelagert werden dürfen. „Daran muss gearbeitet werden“, sagte Stender. Sorgen bereitet ihm außerdem die Zahl der Feuerwehrleute, die tagsüber verfügbar sind. Neue Ideen seien gefragt. Stender nannte beispielsweise die Einbindung von Feuerwehrleuten anderer Wehren, die sich in der Nähe des Einsatzortes aufhalten.

Frida Kammerer 17.03.2019
Michael Felke 17.03.2019
Michael Felke 17.03.2019