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Plön Kreis Plön blüht allmählich auf
Lokales Plön Kreis Plön blüht allmählich auf
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20:00 09.04.2019
Von Anja Rüstmann
Viele Insekten brauchen Blütenpflanzen zum Überleben. Gezielt angelegte Blühflächen können helfen. Quelle: Rainer Krüger
Plön

Einiges sollte auf gar keinen Fall umgesetzt werden. Und der Kreis sei längst auf einem guten Weg. Es war die Kreis-Wählergemeinschaft (KWG), auf deren Initiative hin der Kreistag den Beschluss fasste, mit einigen Maßnahmen den Kreis aufblühen zu lassen. Zum Beispiel solle auf eine mehrfache und frühzeitige Mahd kreiseigener Liegenschaften verzichtet werden. Dabei werden die Randstreifen an den Kreisstraßen nur zweimal im Jahr gemäht. Und das sind Vorgaben vom Land. Noch weniger würde die Verkehrssicherheit einschränken.

Naturschutzbeirat lehnt Blühflächen am Straßenrand ab

Der Naturschutzbeirat des Kreises hat sich mit den Ideen aus dem Kreistag befasst und begrüßt grundsätzlich den Beschluss. Aber Blühflächen am Straßenrand lehnt er ab. „Viele Insekten locken auch viele Vögel an“, sagte Yvonne-Maria Wiegner, Fachbereichsleiterin Sicherheit, Ordnung, Bauen und Umwelt beim Kreis. Der Beirat fürchtet ein verstärktes Vogelsterben. Blühflächen müssten unbedingt abseits von Straßen angelegt werden.

Gerne berät der Kreis die Städte und Gemeinden, wie bei ihnen neue Lebensräume für Insekten geschaffen werden können. Und auch Bürger lassen sich gerne Tipps geben. Die Fachbereichsleiterin erklärte, der Kreis wolle zukünftig auf seiner Homepage Informationen zur Pflanzenauswahl geben – angelehnt an die Empfehlungen von Nabu und BUND.

Kreisbauernverband verteilt Saatgut

Nach dem ostholsteinischen Vorbild gebe es auch die Bereitschaft im Kreis Plön, dass der Kreisbauernverband Saatgut verteilt. Bei den Nachbarn stellt der Kreis dafür 5000 Euro pro Jahr zur Verfügung, die Aktion laufe gut. Das Geld reiche für rund 90 Hektar Blühflächen. Ob der Kreis Plön das nachmacht und welche Summe er zur Verfügung stellt, sei aber Entscheidung der Politik. „Das können wir also nicht sofort umsetzen“, so die Landrätin.

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