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Plön Straßenränder als Bienenretter?
Lokales Plön Straßenränder als Bienenretter?
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18:44 22.02.2019
Von Hans-Jürgen Schekahn
Der Kreistag möchte die Ränder an den Kreisstraßen in biologisch wertvolle Flächen verwandeln. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
Kreis Plön

Der Kreis Plön verzichtet auf die frühzeitige und mehrfache Mahd kreiseigener Liegenschaften, soweit es die Verkehrssicherheit zulässt, heißt es da. Gemeint sind Straßengräben, Böschungen oder die Grünstreifen an den Kreisstraßen. Kein Einsatz von Pestiziden. Und der Kreis Plön soll auf die Städte und Gemeinden, die Landwirtschaft und die Privathaushalte einwirken, es ebenso zu halten.

„Selbst aktiv werden und Aktivitäten initiieren“, beschrieb Dittmar Stöckl die Zielrichtung des Vorstoßes seiner KWG-Fraktion. Wie sehr die Insekten auf dem Rückzug sind, beschrieb er mit eigenen Beobachtungen. An den Autos seien im Gegensatz zu früher auch bei schnelleren Fahrten keine Insekten mehr an der Frontscheibe. Man sehe auch keine mehr in der Nacht um die Straßenlaternen herumschwirren. 

Zwei Mal im Jahr wird gemäht

Was wird aber aus der Initiative der Kreiswählergemeinschaft? Wohl eher wenig. Der Kreis ist verantwortlich für die Verkehrssicherheit auf 222 Kilometer Kreisstraßen und 130 Kilometern Radwegen. Die Randstreifen werden nach Angaben der Kreisverwaltung zweimal im Jahr gemäht, heißt es aus der Kreisverwaltung.

Das entspreche den Vorgaben des Landes für die Verkehrssicherheit. Ein Verzicht oder eine seltenere Mahd würde das drastisch verschlechtern: Eingeschränkte Sichtbereiche beim Überholen oder nicht wahrnehmbarer Wildwechsel, weil das Gras so hoch steht. 

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