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Plön Kreistag greift Gemeinden unter die Arme
Lokales Plön Kreistag greift Gemeinden unter die Arme
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16:48 31.03.2017
Von Peter Thoms
Große Betonringe haben sich aus dem Steilufer herausgelöst und sind auf den Strand herabgefallen und beschädigt worden. Sturmschäden an der gesamten Steilküste bei Stein. Der Wanderweg ist wegen Lebensgefahr gesperrt, immer wieder brechen neue Stücke ab. Quelle: Ulf Dahl
Plön

Damit verbunden ist die eindringliche Forderung an die Landesregierung, die dort veranschlagten zwei Millionen Euro Hilfszahlungen deutlich aufzustocken. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass man die Sylter für die Beseitigung von Sturmschäden mit 26 Millionen Euro unterstützt.

Dem Beschluss vorangegangen war eine leidenschaftliche Diskussion, ob und wie man den betroffenen Gemeinden helfen kann und soll. Der stürmische Januar habe in neun Gemeinden entlang der Ostseeküste Schäden von rund sechs Millionen Euro verursacht, rechnete Werner Kalinka (CDU) vor: Schönberg (1,5 Millionen Euro), Stein (950 000) und Laboe (760 000) seien am stärksten betroffen. Vor allem der Sandverlust müsse zügig ausgeglichen werden. Feriengäste zögen aus der Erfahrung „ohne Sand kein Strand“ schnell ihre Konsequenzen und würden sich in den kommenden Jahren andere Urlaubsziele suchen.

Ruf nach mehr Hilfe vom Land

Einig waren sich die Vertreter aller Fraktionen, dass die Unterstützung des Landes auf keinen Fall ausreiche: Monika Büschleb-Blöck (UWG) forderte, die Landesregierung massiv unter Druck zu setzen, denn „zwei Millionen sind eine Lachnummer“, während Klaus Blöcker (fraktionslos) angesichts hoher Kreisschulden warnte: „Wir können das nicht wuppen." Skepsis auch bei Axel Hilker (Grüne): Man riskiere, die Kreisfinanzen wieder ins Defizit zu führen, aber die Landesregierung vergrabe von den 28 Millionen Euro Sturmschadenregulierung 26 Millionen allein auf Sylt.

Das letzte Kapitel der Umwandlung des früheren Kasernengeländes in Lütjenburg beginnt. Die Stadtvertretung beschloss am Donnerstag, den Kauf der in der Hand des Bundes verbliebenen Flächen zu prüfen. Man wolle einen „schönen Stadtteil“ schaffen, so CDU-Fraktionsvorsitzender Thorsten Först.

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Mit der Änderung des F-Plans im März 2000 begann ein Projekt, das jetzt abgeschlossen wurde. „Das Baugebiet Strandstraße ist das größte Areal, was die Gemeinde je erschlossen hat, nämlich mit 13 Hektar und insgesamt 200 Wohneinheiten“, sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Antje Klein.

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