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Plön Preetz will mehr biologische Vielfalt
Lokales Plön Preetz will mehr biologische Vielfalt
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13:48 03.01.2019
Von Silke Rönnau
„Wir wollen noch besser werden“, begründet Jan Birk, Leiter des Umweltamtes Preetz, die Teilnahme am Labeling-Verfahren „StadtGrün naturnah“. Quelle: Silke Rönnau
Preetz

Preetz ist eine von bundesweit 15 Gemeinden und Städten, die vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ für die Teilnahme am Labeling-Verfahren 2019 ausgewählt wurden, und ist nach der Gemeinde Mittelangeln erst der zweite Teilnehmer aus Schleswig-Holstein. Mit dem Label wird seit 2018 das kommunale Engagement zur Förderung der Vielfalt zum Beispiel durch Verwendung heimischer Arten bei der Baumpflanzung oder Anlage von Blühwiesen im innerstädtischen Bereich gewürdigt. Das bundesweite Projekt, das vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert wird, soll Impulse für mehr Natur in der Stadt geben.

Mehr Natur in der Stadt

Dazu gehöre auch eine Vor-Ort-Beratung durch das Bündnis und der Austausch mit den weiteren Teilnehmern, die bei der Planung und Umsetzung konkreter Maßnahmen helfen, so Birk. Kostenlose Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit sollen zudem die Bürger für mehr Natur in der Stadt begeistern. Preetz beteilige außerdem Akteure wie den Naturkindergarten „Die Wühlmäuse“, die Projekte „Gärtnern mit Kindern“ und „Theos Wiese“ sowie den Imkerverein am Verfahren.

Mahd nur noch einmal im Jahr

In Preetz würden bereits seit Mitte der 90er-Jahre die Flächen an der Postsee-Hörn nur noch einmal im Jahr gemäht. „Das Wiesenschaumkraut, das dort jahrzehntelang nicht gesehen worden war, tauchte schnell wieder auf“, freut sich der Umweltamtsleiter. Auch Äste würden nicht zurückgeschnitten, sondern reichten bis auf den Boden. „Das ist wichtig für die Käfer, die jetzt gut in die Bäume reinkommen können.“

Viele Punkte schon umgesetzt

Was bringt das Label für Preetz? „Es ist Werbung, und wir wollen uns quittieren lassen, was wir alles schon gemacht haben“, erklärt Birk. Viele der geforderten Punkte habe man bereits umgesetzt. „Und wir nehmen teil, weil wir immer noch besser werden können im Hinblick auf die biologische Vielfalt.“

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