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Plön Ministerrunde besuchte zwei Höfe
Lokales Plön Ministerrunde besuchte zwei Höfe
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07:01 16.05.2018
Von Ralph Böttcher
Nur in Schutzanzügen durften Ministerpräsident Daniel Günther und seine  Regierungsmitglieder den Stall des Biohofes Muhs betreten. Quelle: Sonja Paar
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Plön

Gaby und Hauke Klindt hatten die Tische im Café ihres Himbeerhofs Moorhörn in Passade längst eingedeckt. Landrätin Stephanie Ladwig und Kreispräsident Peter Sönnichsen, die den hohen Gästen ihren Kreis Plön vorstellen sollten, vertrieben sich die Zeit mit Kaffee und Erdbeeren.

Die werden hier seit vergangenem Jahr auf sechs Hektar angebaut, eine Ergänzung zu dem Hauptprodukt Himbeeren, mit dem die Familie Klindt 1995 ihrer Landwirtschaft ein zweites Standbein gab.

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„Immer mehr Verbraucher wollen wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie sie produziert worden sind“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) später auf der Terrasse. Die Koalition werde die Förderung des Ökolandbaus in dieser Legislaturperiode mit 25 Millionen Euro zusätzlich unterstützen.

Umweltminister Robert Habeck (Grüne) sagte: „Wir brauchen eine Ökologisierung der Landwirtschaft. Und das nicht nur, damit es Umwelt, Natur und Tieren besser geht. Sondern auch, damit Landwirte eine Alternative zum Hamsterrad der Intensivierung haben. In Zukunft müssen Leistungen für Umwelt und Tierwohl stärker belohnt werden.“

Zweite Station der Kabinettsreise war der Biohof Muhs in Krummbek. Er gehört zum bundesweiten Netzwerk „Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau“. Auf 39 Hektar betreiben Rainer und Anne-Marie Muhs Ökolandbau, unterstützt von  Tochter Jana (26) und ihrem Mann Bernd Muhs. 350 bis 400 geschlachtete Schweine im Jahr zeugen vom Verantwortungsbewusstsein der Familie Muhs für die Verbraucher.

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