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Plön Bingobär lobt das Eiszeitmuseum
Lokales Plön Bingobär lobt das Eiszeitmuseum
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18:48 26.09.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Museumsleitern Vera Laurenz-Hauser, „Bingobär“ Michael Thürnau (Mitte) und Trägervereinsvorsitzender Stefan Leyk vor dem neuen Eiszeitgarten des Museums. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
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Lütjenburg

Es war ein Kinderspiel, das Material zu beschaffen, wie Museumsleiterin Vera Laurenz-Hauser berichtet. Die Steine stammen aus dem Nienthal und seiner Umgebung, in dem das Eiszeitmuseum liegt. Eine Hügellandschaft, geformt von den Gletschern, die auch die Steine aus Skandinavien herüber schoben. Der neue Eiszeitgarten erstreckt sich über einen Hang. Ein kleiner Gang führt durch die Stein- und Pflanzenwelt.

"Eiszeitmuseum ist ein Leuchtturmprojekt"

25000 Euro kostete die Anlage. 16000 Euro gab die Umweltlotterie Bingo dazu. Der als „Bingobär“ bekannte Moderator Michael Thürnau schaute sich im Eiszeitmuseum um, was mit dem Geld geschehen ist. Das sei kein Kontrollbesuch versicherte er. Sondern er interessiere sich dafür, welche Projekte unterstützt würden. „Aus unserer Sicht ist das Eiszeitmuseum ein Leuchtturmprojekt“, sagte Thürnau zu der Einrichtung, die seit 2006 in Lütjenburg ansässig ist und 15.000 Besucher pro Jahr zählt.

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Ein Lob für die Museumsarbeit mit Kindern

Seit der Eröffnung in Lütjenburg flossen rund 70000 Euro von der Bingo-Lotterie an das Eiszeitmuseum. Eine ansehnliche Summe. Was gab für die Großzügigkeit den Ausschlag? Thürnau bringt es auf den Dreiklang: Forschung, Darstellung und Fortbildung. Drei Punkte, die er in Lütjenburg als gut erfüllt ansieht. Besonders die Arbeit des Eiszeitmuseums mit Kindern lobt der Bingobär. Sie dürfen Bernsteinschleifen, Fossilien präparieren oder ihren Kindergeburtstag im Museum feiern.

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