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Plön Der Abriss der Kaserne rückt näher
Lokales Plön Der Abriss der Kaserne rückt näher
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17:51 19.09.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Stadtplaner Torsten Beims erklärt die neue Siedlung auf dem früheren Kasernengelände. Die braune Fläche ist reserviert für urbanes Wohnen (Wohnhäuser, leises Gewerbe), im grauen Gebiet darunter entsteht nur Gewerbe. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
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Lütjenburg

Nach Angaben von Bürgermeister Dirk Sohn kommt die Stadtvertretung am 18. Oktober zu einer Sondersitzung zusammen, um den Kaufvertrag und den Bebauungsplan für den Bereich der ehemaligen Mannschaftsunterkünfte abzusegnen. Danach können noch Träger öffentlicher Belange oder Bürger ihre Anmerkungen zum Bauprojekt machen. Größere Änderungen an dem Entwurf erwartet aber niemand. Sohn rechnet für 2019 mit baureifen Grundstücken, für die es eine große Nachfrage gibt. „Ich habe keine Sorge, dass wir die Grundstücke nicht loswerden.“

Grundstücke zwischen 600 und 800 Quadratmeter groß

Wie der genaue Zuschnitt der einzelnen Bauplätze ist, steht noch nicht fest. In dem Bereich für „Urbanes Wohnen“ sollen sie in der Regel 600 Quadratmeter betragen, aber können auch bis zu 800 Quadratmeter groß sein. Der Begriff „Urbanes Wohnen“ ist neu im Baugesetzbuch und Lütjenburg die erste Stadt in Schleswig-Holstein, die damit plant. Dahinter verbirgt sich eine Mischung aus Wohnen und leises Gewerbe an einem Standort. Beides soll sich in etwa die Waage halten. Da die Stadt die Grundstücke verkauft und über Bauanträge mitentscheidet, kann sie auf diesem Weg Einfluss nehmen. Bürgermeister Sohn: „Wir haben das selbst in der Hand.“ Er versprach den zukünftigen Bauherren auch günstige Baupreise an dieser Stelle.

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