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Plön Merz Dental baut Standort aus
Lokales Plön Merz Dental baut Standort aus
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18:47 24.04.2019
Von Frida Kammerer
Geschäftsführer Friedhelm Klingenburg (von links nach rechts) zeigt Wirtschaftsminister Bernd Buchholz und Noriyuki Negoro, Präsident des japanischen Mutterkonzerns Shofu, im neuen Showroom eine Computeranimation eines Gebisses. Quelle: Frida Kammerer
Lütjenburg

Die Firma Merz Dental hat ihren Standort für Produktion sowie Forschung und Entwicklung in Lütjenburg erweitert. Mit einem Festakt, bei dem auch Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) und der Präsident des japanischen Mutterkonzerns Shofu, Noriyuki Negoro, eingeladen waren, wurden die beiden neuen Gebäude eröffnet.

Standortgröße fast verdoppelt

Eine Lagerhalle für Rohmaterialien mit 600 Quadratmetern Fläche und ein 2400 Quadratmeter großes Produktionsgebäude wurden für vier Millionen Euro binnen acht Monaten gebaut. Damit wurde die Größe des Standortes Kiefernweg fast verdoppelt. Einige Mitarbeiter sind schon von den alten in die neuen Büros gezogen, die Belegschaft, die in Gebäuden am Eetzweg untergebracht ist, sollen zum Teil auch hier einziehen. Projektbezogen könne man so besser zusammenarbeiten, sagte Pressesprecherin Barbara Heinbockel. Von einer Standortzusammenlegung wolle man nicht sprechen.

Bekenntnis zum Standort Lütjenburg

In einem Showroom können sich Kunden von Merz Dental, die unter anderem künstliche Zähne herstellen, Produkte und Lösungen für Zahnarztpraxen und Labore ansehen. Shofu-Geschäftsführer Noriyuki Negoro bekannte sich zum Standort in Lütjenburg und nannte Merz Dental "die wichtigste Produktionsstätte von Shofu weltweit". Die japanische Firma hat im vergangenen Jahr 200 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Minister Buchholz freute sich, dass in einen Standort investiert werde, mit dem man, wie er sagt, so nicht gerechnet hat: "Weltweites Renommee und einen japanischen Owner – das schafft nicht jeder."

Lütjenburgs Bürgermeister Dirk Sohn ist stolz „auf so ein großes Unternehmen in unserer beschaulichen Stadt“ und schenkte den japanischen Gästen ein Stadtwappen und eine Flagge. Geschäftsführer Friedhelm Klingenburg möchte den Standort in den kommenden Jahren voranbringen und zur "effizientesten und modernsten Anlage" ausbauen.

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