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Plön Die Zeichen stehen auf Neubau
Lokales Plön Die Zeichen stehen auf Neubau
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06:00 24.04.2019
Von Anja Rüstmann
Auf dem Gelände der ehemaligen Schill-Kaserne im Bereich der Kantine möchte der Kreis Plön den Katastrophenschutz zentralisieren. Quelle: Frida Kammerer
Lütjenburg

Macht knapp 5 Millionen Euro, 1,6 Millionen mehr als bisher geplant. Entscheidet der Kreistag entsprechend, muss auch ein Nachtragshaushalt am 9. Mai aufgestellt werden.

Wirtschaftlicher ist die Lösung „Neubau“ allemal, eine Teilsanierung der bestehenden Gebäude schlüge mit rund 1,3 Millionen Euro mehr zu Buche. Die sind immerhin rund 60 Jahre alt. Und optimal könne der Katastrophenschutz zentral dort auch nicht untergebracht werden. Die Neubau-Variante sieht eine Bebauung in T-Form vor, die die Anforderungen für ein Bevölkerungsschutzzentrum alle erfüllen würde. Selbst eine spätere Erweiterung des Garagentraktes (zunächst 15 Stellplätze) und des Sozialtraktes wären problemlos möglich.

Blockheizkraftwerk im Souterrain

Im Souterrain des geplanten Sozialtraktes fänden ein Blockheizkraftwerk, eine Notstromversorgungs- und eine Wasseraufbereitungsanlage Platz. Dafür könnten Fördermittel beantragt werden. Auf dem Dach der Garagen könne eine Photovoltaikanlage installiert werden.

Der Abriss, so Landrätin Stephanie Ladwig, kostet rund 200.000 Euro, mit ihm könnte in Kürze begonnen werden. Wenn der Kreistag am 9. Mai grünes Licht gibt, bräuchte es noch ein halbes bis dreiviertel Jahr für die Planungen (700.000 Euro). Macht einen möglichen Baubeginn Anfang 2020. Sie rechnet mit einem Jahr Bauzeit. Die 900.000 Euro waren vom Kreistag schon im Dezember in den Haushalt aufgenommen worden.

Arbeitsgruppe ist für den "Komplettneubau"

Seit Februar hatte sich eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus der Politik, der Verwaltung und des Bevölkerungsschutzes zusammengesetzt, sich die Örtlichkeiten gemeinsam mit Lütjenburgs Bürgermeister Dirk Sohn angesehen und dann verschiedene Versionen durchgespielt. Im April hatte sich die Arbeitsgruppe einheitlich für die Umsetzung der Variante „Komplettneubau“ ausgesprochen.

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