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Plön Kleingärtner rüsten sich für den Sommer
Lokales Plön Kleingärtner rüsten sich für den Sommer
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06:00 29.04.2019
Von Frida Kammerer
Ingeburg Peters (76) werkelt bei Wind und Wetter in ihrem Kleingarten, den sie seit fast 20 Jahren hat. Quelle: Frida Kammerer
Lütjenburg

Ingeburg Peters gehört zu denen, die sich vom Wetter nicht fernhalten lassen. Seit fast 20 Jahren hat sie ihre Parzelle im Lütjenburger Kleingartenverein. Die 76-Jährige investiert viel Zeit und Arbeit in ihr kleines Stück Land. „Mein Sohn schimpft schon immer, ich soll mal kürzer treten“, sagt sie lachend. Demnächst wird die Terrasse überdacht, die Handwerker haben Fundamente gegossen, wo die Pfosten verschraubt werden können.

Keine festen Bauten, nicht zu viel Grün

„Sie müssen aber aufpassen, dass es nicht dauerhaft montiert ist, man muss die Überdachung noch abbauen können“, mahnt Matthias Francke, der erste Vorsitzendes des Kleingartenvereins, freundlich. Harald Struck, der Kassenwart, schaut etwas skeptisch auf die betonierten Halterungen: „Wenn Sie die Pfosten mit Flügelschrauben befestigen, gilt das nicht als dauerhaft.“ Die Beiden bilden den Vorstand des Kleingartenvereins. Sie versuchen die Kleingärtner behutsam an die Regeln zu erinnern und ihre Einhaltung durchzusetzen. „Manchmal muss man die Leute auch einfach machen lassen, aber wir müssen uns ja auch an Regeln halten“, sagt Francke.

Ein Drittel der Fläche muss „schwarze Erde“ sein, also Nutzfläche zum Anbau. So schreibt es das Bundeskleingartengesetz vor. Francke wäre es lieber, wenn diese Regel wegfallen würde, auch wenn sie an den eigentlichen Sinn der Kleingärten erinnert. Nach dem Krieg konnten sich Menschen, die in Mietwohnungen wohnten so teilweise selbst versorgen. Heute sind Schrebergärten eine Form von Luxus – wem es in der Stadt zu eng wird, kann auf sein eigenes kleines Grün flüchten.

Großer Luxus für kleines Geld

Eine Parzelle kostet in Lütjenburg je nach Grundstücksgröße rund 130 Euro im Jahr. Wasserkosten sind da schon inbegriffen. Um eine Stromversorgung müssen sich die Mieter selbst kümmern – wenn sie eine möchten. Wohnen darf man in den Lauben nicht, den Sommer im Schrebergarten verbringen, ist nicht erlaubt. Mit etwa 100 Vereinsmitgliedern sind nicht alle der 115 Parzellen vermietet. „Wir haben momentan viel Leerstand“, sagt Francke. In anderen Städten gebe es sogar Wartelisten. Viele junge Mieter würden die schwere Arbeit im Garten unterschätzen – aber trotzdem ist Francke immer wieder positiv überrascht: „Bei einem Mieterpaar war ich mir nicht sicher, ob das was wird. Sie wollte den Garten, er hatte eigentlich keine Lust. Aber jetzt haben sie sogar noch die Nachbarparzelle dazu gemietet.“

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