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Plön Marodes Plöner Schwimmbad gerettet
Lokales Plön Marodes Plöner Schwimmbad gerettet
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15:01 25.06.2009
Plön

Weitere Zuschüsse im Kreis Plön erhalten die Feuerwehrzentrale Kreis Plön (395000 Euro), das Sportheim Kalübbe (160000 Euro) sowie die Preetzer Schwimmsporthalle (647000 Euro). In Plön löste die Entscheidung des Innenministeriums große Freude und auch etwas Genugtuung aus.

„Das ist ein toller Erfolg. Dieses Ergebnis zeigt, wie stark unsere Region ist, wenn sie geschlossen auftritt und gemeinsam ein Ziel verfolgt“, stellte Thorsten Pfau für die SPD-Ratsfraktion fest. Der Vorsitzende des Hauptausschusses und CDU-Sprecher Oliver Hagen freute sich, dass nun „die gute Zusammenarbeit vieler Gremien“ und „vor allem das große Engagement der Bürger belohnt“ wurden. „Angesichts der vielen Plöner Seen und der damit verbundenen Notwendigkeit eines Schwimmunterrichts ist es gut und richtig, dass die wahnwitzige Entscheidung des Kreises, das Plöner Projekt nicht als vorrangig zu bewerten, vom Land korrigiert wurde“, so Hagen. Pfau und Hagen hoben die Leistung der DLRG-Plön hervor, die in einer Protestaktion genau dies gefordert und binnen weniger Tage knapp 7000 Unterschriften in Plön und in den Nachbargemeinden gesammelt hatte. „Ohne diese Unterstützung wären wir wahrscheinlich leer ausgegangen“, erklärte auch Plöns Bürgermeister Jens Paustian. Die Stadt habe jetzt einen riesigen Schritt nach vorne gemacht und müsse nun die weitere Finanzierung auf die Beine stellen, die detaillierten Planungen vorantreiben, um die ersten Baumaßnahmen ausschreiben zu können. „Wir stehen auf den Startblöcken, der Schuss ist gefallen und jetzt kommt der Sprung ins nicht mehr ganz so kalte Wasser.“

Schnelles Handeln entspricht auch einer klaren Vorgabe aus dem Innenministerium. Staatssekretär Ulrich Lorenz forderte die Kommunen auf, die konkreten Planungen nun auf den Weg zu bringen und die Voraussetzungen für eine rasche Umsetzung der Bauvorhaben zu schaffen.

Dies gilt auch für die anderen drei Projekte im Kreis Plön, die trotz der drei Millionen Euro für die Plöner Schwimmhalle noch gefördert werden. Das Geld für die Sanierung des Plöner Hallenbades fließt nämlich nicht aus dem allgemeinen Topf für Städtebauförderung, sondern kommt aus dem Sonderfonds für Leuchtturmprojekte. Wichtigstes Kriterium bei der Vergabe: Die Maßnahme muss über die Region hinaus ausstrahlen. Dank dieser Einstufung bleibe auch der Friede der kommunalen Gemeinschaft erhalten, lobte Thorsten Pfau. Denn obwohl Plön die höchste Einzelförderungssumme erhalte, würden auch andere Kommunen im Kreis noch große Zuschüsse bekommen. Pfaus Fazit: „Plön nimmt niemandem etwas weg, diese Mittel kommen zusätzlich in die Region.“

dsn

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