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Plön Nabu räumt auf am Mönkeberger See
Lokales Plön Nabu räumt auf am Mönkeberger See
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19:24 22.10.2018
Von Signe Hoppe
Pflegeeinsatz im "Dschungel" des Naturschutzgebiets "Mönkeberger See": Daniel Körbächer (vorn) vom Nabu zeigt den freiwilligen Helfern den Weg zum zugewachsenen Tümpel. Quelle: Signe Hoppe
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Mönkeberg

Daniel Körbächer vom Nabu erklärte: "Wir wollen bis zu fünf Meter hohe Grauweiden, Weißdorn und Schlehen entfernen. Zudem soll der Tümpel im kommenden Jahr Longhornrindern als Wasserstelle dienen."

Das Nabu-Naturschutzgebiet zwischen Kiel-Dietrichsdorf und Mönkeberg war lange Zeit sich selbst überlassen. Ergebnis sind seltene Pflanzen und Tiere, die sich ungestört ansiedeln konnten: Breitblättriges Knabenkraut, Esels-Wolfsmilch, Schellente, Schilfrohrsänger und Eisvogel. Beim Bau der Schwentinebrücke wurde im einem Teil Lehmaushub aufgeschüttet. Die Staunässe begünstigt das Wachstum einzigartiger Orchideen.

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Longhornrinder verhindern Verbuschung

Seit diesem Jahr werden in dem Gebiet Große Bleichen am Mönkeberger See Longhorns gehalten. Die Robustrinder sorgen ganzjährig für den langfristigen Erhalt der biologischen Vielfalt. "Die Rinder verhindern mit ihrem Verbiss die Verbuschung", erklärte Körbächer. "Viele Pflanzen und Tiere brauchen offene Flächen." Im kommenden Jahr soll die extensive Beweidung ausgedehnt werden. Die Aktion soll auch den Amphibien zugutekommen. Körbächer: "Wir wollen ein Biotop für Rotbauchunken schaffen. Die brauchen freiliegende warme Tümpel, die im Sommer austrocknen, damit Fressfeinde wie Fische sich nicht vermehren können."

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