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Plön Seniorenbeirat nimmt seine Arbeit auf
Lokales Plön Seniorenbeirat nimmt seine Arbeit auf
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18:00 12.09.2019
Von Sibylle Haberstumpf
Der Vorstand des neuen Seniorenbeirats in Mönkeberg (von links): Wolfgang Mersmann, Dieter Böttcher, Thomas Hertwig, Karin Horst und Rolf Pelzer. Quelle: Privat
Mönkeberg

„Wir gucken jetzt, was möglich ist und wo wir ansetzen können. Wir wollen proaktiv etwas auf den Weg bringen“, sagt Hertwig. Als sein Stellvertreter wurde Rolf Pelzer gewählt. Außerdem gehören zum Vorstand: Karin Horst als Schriftführerin, Dieter Böttcher als Kassenführer und Wolfgang Mersmann als Beisitzer. Der gesamte, öffentlich gewählte Beirat wird komplettiert durch Jens Heinze, Renate Grieger, Dörte Lubitz und Brigitte Schrank. Wer Mitglied im Seniorenbeirat ist, muss 60 Jahre alt sein.

Es gebe viele altersspezifische Themen, über die man diskutieren könne, sagt Hertwig. Angefangen bei der Verkehrsführung oder Ampelanlagen, über die Höhe von Bordsteinkanten (Barrierefreiheit) oder aber das Thema Kultur und Freizeitgestaltung. Theaterfahrten nach Kiel, Kaffeetrinken für ältere Menschen, viele Angebote seien denkbar. Man wolle sich auch an dem schon länger existierenden Heikendorfer Seniorenbeirat orientieren. In erster Linien geht es in den kommenden Wochen und Monaten aber darum, kündigt Hertwig an: „Wir wollen Ideen sammeln. Es gibt viele Dinge, die uns interessieren.“ Mehr als 1000 Senioren gebe es im Ort, da sei der Seniorenbeirat nur ein kleiner Teil – aber ein Sprachrohr, auch in der Gemeindevertretung.

Engagement der Älteren ist "unverzichtbar"

Bereits vor Monaten waren Bürgermeisterin Hildegard Mersmann und die Gemeinde aktiv geworden, hatten über die Rechtslage informiert, die Stellung und Funktion eines Seniorenbeirates erklärt. „Zur positiven Gestaltung des demografischen Wandels ist das Engagement der älteren Bürgerinnen und Bürger unverzichtbar“, unterstreicht Mersmann. „Mit ihrer Kompetenz und Erfahrung setzen sie sich für das Gemeinwohl in Mönkeberg ein, um aktiv an der Gestaltung von Gesellschaft und Politik mitzuwirken.“ 

Das Engagement von Senioren sei wichtig, um die Interessen und und Bedürfnisse von älteren Menschen aktiv in der Gemeinde umzusetzen. „Untereinander kann der Beirat auch beraten und Anregungen geben, um die Initiative von Selbsthilfe zu geben. Wir wollen in unserer Gemeinde so die Solidarität zur älteren und jüngeren Generation weiter fördern“, betont Mersmann. Und: Senioren sollen durch die Gründung des Seniorenbeirates in die Entscheidungsprozesse der Selbstverwaltung verstärkt miteinbezogen werden. 

Wer sich mit Ideen an den Seniorenbeirat wenden möchte, kann das per E-Mail tun unter: t-hertwig@gmx.de

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