Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Plön Stein setzt auf viel Sicherheit
Lokales Plön Stein setzt auf viel Sicherheit
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:00 24.07.2019
Von Astrid Schmidt
Ortsbegehung in Sachen Sicherheit (von rechts): Stefan Gerlach vom Ordnungsamt, Bürgermeister und Vorsitzender des Tourist-Service, Peter Dieterich, Annnika Börnsen vom TSV Stein, Hans-Werner Kühl von der Feuerwehr und Arne Sievers von der Polizei in Plön. Quelle: Astrid Schmidt
Anzeige
Stein

Die geraten nahezu an ihre Grenzen, erklärte Bürgermeister Peter Dieterich in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Tourist-Service Stein-Wendtorf bei einer letzten Ortsbegehung im Vorfeld des großen Festes. Klar ist: Gefeiert wird hauptsächlich auf der Festwiesen, doch auch auf der Deichfläche wird es „Bewegung“ geben, ein Bierwagen werde dort aufgestellt, so Dieterich. Im besonderen Fokus steht der Platz vor der Mole, auf der am Freitagabend das Höhenfeuerwerk abgefeuert wird. „Wir erwarten etwa 2000 Besucher dazu“, so Dieterich weiter.

Auf Anraten der Polizei gibt es Personenkontrollen

Während des gesamten Festes werde die Veranstaltungsfläche „abgeflattert“, an drei Eingängen werde es auf Anraten der Polizei auch Personenkontrollen geben. „Die Veranstaltung bleibt aber kostenfrei, es wird kein Eintritt kassiert“, so Annika Börnsen vom TSV Stein. Die Polizei werde mit „angemessener Zahl“ vor Ort sein, erklärte Arne Sievers von der Polizei in Plön. Eingebunden in die Vorbereitungen und Sicherheitsauflagen seien auch die Gastronomen vom Tatort Hawaii und vom Haus des Kurgastes. „Wir darf im Außenverkauf kein Glas verwendet werden“, nannte Peter Dieterich vom Tourist-Service Stein-Wendtorf ein Beispiel.

Anzeige

Seit Oktober vergangenen Jahres laufen die Vorbereitungen, Gespräche zwischen den Veranstaltern, der Polizei und dem Ordnungsamt. Traditionell wird das Steiner Molenfest von den Steiner Vereinen und Verbänden (TSV Stein, Tourist-Service Stein-Wendtorf und Freiwillige Feuerwehr Stein) in großem persönlichem Einsatz auf die Beine gestellt. Umso bedauerlicher sei es, dass „man heute leider nicht mehr davon ausgehen kann, auf einem Dorffest wollen alle doch nur friedlich feiern“, sagte Stefan Gerlach vom Ordnungsamt. Denn die Lage werde aufgrund der Erkenntnisse im vergangenen Jahr anders eingeschätzt.

2018 wurden 40 gewaltbereite Personen des Platzes verwiesen

Damals waren von den zusammen gezogenen Polizeikräften mehr als 40 gewaltbereite Personen des Platzes verwiesen worden. „Da war das Fest allerdings schon zwei Stunden vorbei“, erinnert Börnsen. Das sei auch der Grund für die anfänglichen Misstöne zwischen Veranstalter und Ordnungskräften gewesen. Doch man habe sich gut zusammen gefunden, einen sehr engen Kontakt aufgebaut und ein gutes Konzept entwickelt, schätzte sie ein. Das betonten auch Stefan Gerlach und Arne Sievers von der Polizei in Plön. Seine Kräfte werden während des Molenfestes in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr eine Einsatzzentrale einrichten. Man werde nicht „geballt“ auftreten. „Zurückhaltende Präsenz kommt auch bei den Gästen gut an“, sagte Gerlach. Denn alle Beteiligten haben nur ein Ziel: „Wir wollen sicher und friedlich feiern“, sagte Annika Börnsen vom TSV Stein.

Plön VW-Käfer in Dannau - Er läuft und läuft immer noch
Hans-Jürgen Schekahn 23.07.2019
Sibylle Haberstumpf 23.07.2019
Michael Felke 23.07.2019