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Plön Wogen bei der DLRG Plön geglättet
Lokales Plön Wogen bei der DLRG Plön geglättet
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19:13 02.11.2019
Von Hans-Jürgen Schekahn
Die neue Spitze der DLRG in Plön (von links): 2. Vorsitzende Katrin Struck, Vorsitzender Jörg Faber, Technischer Leiter Uwe Kittmann und Kassenwartin Karen Dibbern. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
Plön

Faber ist Geschäftsführer eines Cateringunternehmens, gehört der DLRG seit 2011 an und bekleidete schon einmal das Amt des Schatzmeisters.  Er geht unvorbelastet an die Arbeit. An dem vereinsinternen Streit war er nicht beteiligt. "Ich schaue nicht zurück", sagte er kurz nach seiner einstimmigen Wahl, zu der er sich selbst vorgeschlagen hatte. Er habe die "tolle" DLRG-Arbeit erlebt, in der sich seine Tochter und beide Söhne in Plön engagiert haben. Er tritt sein Amt an, das zu erhalten. "Das gehört zur Stadt wie der Große Plöner See. Die DLRG kann man nicht aufgeben."

Erfahrene DLRGler übernehmen wieder Verantwortung

Als zweite Vorsitzende kehrt Katrin Struck (54) in den Vorstand zurück. Die Aschebergerin bekleidete bis vor zwei Jahren schon einmal das Amt der Vorsitzenden. Auch sie wurde einstimmig von den 46 Mitgliedern in offener Abstimmung gewählt.

Das Amt des Technischen Leiters übernimmt ebenfalls ein Rückkehrer in den aktiven Vereinsdienst: Uwe Kittmann (63). Der Plöner greift auf 30 Jahre Erfahrung im DLRG-Vorstand zurück. Kassenwartin bleibt Karen Dibbern (46) aus Plön.

Sitzung verläuft sachlich

Alle Redner der Sitzung vermieden es weitgehend,  die  vor zwei Jahren begonnenen Konflikte noch einmal aufleben zu lassen. Es blieb sachlich. Der scheidende Heiko Reimann lobte den Einsatz seiner Vorstandskollegen, die fast alle ebenfalls ihre Posten zur Verfügung stellten. "Wir übergeben ein soliden Grundstock", sagte er mit Blick auf ein neues Vereinsheim und reparierte Ausrüstung. Der neue Vorstand könne darauf aufbauen.

Reimanns Verabschiedung war kurz. Ein kleines Geschenk, ein höflicher Beifall. Mehr gab es für ihn nicht für seine mehrjährige Vorstandsarbeit. Andere ausscheidende Mitglieder wurden hingegen frenetisch beklatscht.

DLRG-Urgestein Martina Bläse hört auf

Nicht mehr dabei ist auch das DLRG-Urgestein Marina Bläse, die sich seit 1994 um die Schwimmausbildung kümmerte und auch das landesweit beachtete Projekt der Wachminis in Leben gerufen hat. Darin führte sie Kinder über mehrere Jahre an die Arbeit von Rettungsschwimmern heran. Sie verantwortete zuletzt die Ausbildung aus Technische Leiterin. Aus ihren Worten klangen persönliche  Verletzungen heraus, die wohl einige im Verein erlebten. Mit "Bauchschmerzen" sei sie in den vergangenen Jahren zu den Schwimmstunden gefahren. Sie habe 17 schöne Jahre bei der DLRG erlebt und zuletzt zwei unschöne. Sie klagte über fehlende Aufsicht bei den Übungsstunden. "Ich kann die Verantwortung nicht mehr tragen". Auch ihr Sohn Torben Bläse legte sein Amt als Technischer Leiter für Einsätze nieder.

Donnerstag-Schwimmen beginnt wieder

Wie geht es weiter? Einige Übungsleiter, die dem Verein den Rücken gekehrt haben, nehmen ihren Dienst wieder auf. Die Schwimmausbildung am Donnerstag wird am 14. November wieder aufgenommen. Der neue Vorstand will auch den Dienstagstermin wieder beleben.

Die Rahmenbedingungen hätten besser sein können: Das 13. Preetzer Candlelight-Shopping am Freitagabend litt unter Dauernieselregen. Trotzdem folgten hunderte Besucher dem Kerzenschein und den roten Teppichen für erste weihnachtliche Einkäufe. Straßenmusik sorgten für Stimmung an den Feuerkörben.

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