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Plön Die Plöner Tafel hatte Besuch aus China
Lokales Plön Die Plöner Tafel hatte Besuch aus China
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12:45 26.08.2018
Von Isabelle Breitbach
Reise im Zeichen der Nachhaltigkeit: 16 Jugendliche aus China und Deutschland waren bei der Plöner Tafel zu Gast. Quelle: Isabelle Breitbach
Plön

Gemeinsam sind sie unterwegs, um zu erfahren, wie Menschen in aller Welt nachhaltiger zusammenleben können. Dazu bereisen sie beide Länder, verbrachten erst neun Tage in China, jetzt neun weitere in Deutschland – davon ein Wochenende in der Jugendherberge Plön. Im Rahmen einer internationalen Jugendbegegnung unter dem Titel „United for Sustainability“ (zu Deutsch: Vereint für Nachhaltigkeit) lernen 18 bis 25-Jährige vor Ort innovative Projekte kennen, die sich auf diesem Gebiet einsetzen.

Positive Projekte in China wie in Deutschland

Gute Beispiele gebe es aus beiden Ländern, erklärt Gunnar Grüttner, Referent für Internationale Jugendarbeit beim Deutschen Jugendherbergswerk (DJH) und einer der Betreuer der Gruppe. Gerrit Pantel, aktuell Bundesfreiwilligendienstler beim DJH in Detmold, sind vor allem chinesische Umweltprojekte zum Wasserschutz positiv aufgefallen, die ebenso notwendig seien: „Dort ist das Grundwasser ja durch Abwässer sehr belastet.“

Ob es so etwas wie die Tafeln in China gibt? Da muss Chen Xueying lange überlegen: „Könnte schon sein.“ Doch dann sei es wohl nicht so bekannt. Sie zumindest habe sie noch nichts davon gehört, hält das aber für eine ziemlich gute Sache: „Von diesem Projekt können wir eine Menge lernen.“ Zum Beispiel, dass rund 70 Prozent der Lebensmittel, die Supermärkte etwa nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums entsorgen müssten, noch gut verwertbar sind, und nur zehn Prozent tatsächlich Müll.

Aufnahmestopp bei Plöner Tafel

Stefan Thomsen aus dem Vorstand der Plöner Tafel freut sich über das Interesse seiner Besucher, die viele Fragen zu der Initiative stellen. Auch in Lütjenburg, Wankendorf und Ascheberg verteilt er mit rund 85 ehrenamtlichen Helfern zum Preis von zwei Euro gespendete Waren von Partnern in der Umgebung an 800 bedürftige Menschen. Bedauerlich ist für ihn, dass sie gerade wieder einen Aufnahmestopp aussprechen mussten: „Man schickt ja ungern jemanden weg, aber manchmal geht es nicht anders. Die Touristen sind jetzt weg – im Herbst und im Winter halten die Supermärkte dann eben auch weniger Waren vor.“

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