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Plön Nettelsee: Erzieherinnen atmen auf
Lokales Plön Nettelsee: Erzieherinnen atmen auf
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10:22 31.07.2009
Nettelsee

Mit erheblichem Zähneknirschen stimmte die Gemeindevertretung einer Erhöhung der wöchentlichen Arbeitszeit um insgesamt acht Stunden zu - zunächst befristet bis Ende dieses Jahres. Der Trägerverein wurde aufgefordert, rechtzeitig zu den Haushaltsberatungen im Herbst ein Zahlenwerk über die Finanzplanung des kommenden Jahres vorzulegen. Die Notwendigkeit für die Erhöhung der Arbeitszeiten sei durch den Ausbau des Betreuungsangebotes über die Kernzeiten hinaus entstanden, begründete die Leiterin der Einrichtung , Sandra Amft. Waren es anfänglich nur wenige Kinder, die unter anderem das angebotene Mittagessen einnahmen, seien es jetzt bis zu 15 Kinder. Das erfordere die Anwesenheit von zwei Erzieherinnen. Problematisch sei die Personalsituation ebenfalls, wenn eine Erzieherin wegen Krankheit oder anderer dienstlicher Verpflichtungen verhindert ist. Ursprünglich hatte der Trägerverein deshalb zusätzlich eine Stelle für eine 400 Euro-Kraft beantragt. Doch dieses Ansinnen wurde nach Beratungen mit der Gemeinde bereits vor Wochen wieder zurückgezogen.

Bevor die Gemeindevertretung der Stundenerhöhung zustimmte, las Bürgermeisterin Anke Jahnke den Erzieherinnen kräftig die Leviten. Es sei ein Unding, dass die Gemeinde nicht darüber informiert worden sei, dass allein im Verlauf dieses Jahres vermutlich rund 200 Überstunden durch die Mehrbelastung zusammen gekommen seien. Damit sei die Chance vertan, zusätzliche Mittel beim Kreis Plön zu beantragen. Die Mehrbelastung durch die Aufstockung der Arbeitszeit würden auf das Jahr umgerechnet rund 10000 Euro ausmachen. „Das ist kein Pappenstiel“, so Jahnke. Sie wies daraufhin, dass durch den jüngst festgeklopften Tarifabschluss ebenfalls erhebliche Mehrkosten zusätzlich auf die Gemeinde zukommen werden. Weiterhin stehe eine kostenintensive Sanierung des maroden Gebäudes an.

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