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Plön Nur noch 47 Wohneinheiten geplant
Lokales Plön Nur noch 47 Wohneinheiten geplant
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10:00 15.11.2019
Von Astrid Schmidt
Das Ehrenmal, das an der Fläche steht, auf der die 47 Wohneinheiten entstehen sollen, wird nicht verlegt. Es soll Bestandteil einer Parkanlage mit viel Grün werden. Quelle: Astrid Schmidt
Stein

47 Wohneinheiten, drei Doppelhäuser und 41 Einfamilienhäuser, sollen in dem Gebiet zwischen Kreisstraße 30 und Lutterbeker Weg entstehen. Mehr, so informierte Bürgermeister Peter Dieterich auf Fragen der Einwohner, lasse die Wachstumsquote der Landesplanung nicht zu. Ursprünglich waren auf dem Gebiet rund 70 Wohneinheiten, einschließlich Mehrfamilienhäuser, geplant. Die fallen nun nach dem Landesentwicklungsplan weg.

Alle Carports und Garagen müssen Gründach haben

Die Grundstücke sollen für Einfamilienhäuser mindestens 550 Quadratmeter betragen, bei Doppelhäusern ist eine Mindestgröße von 650 Quadratmetern vorgesehen. Alle Carports und Garagen müssen zwingend mit einem Gründach versehen werden, es sei denn, der Bauherr entscheidet sich für eine Solaranlage.
Die Erschließung soll laut Planer Guntram Blanck in einem Ring erfolgen.

Deutlich wurde auch der Wille der Gemeinde, die Knicks und Kleingewässer in dem Bereich zu erhalten beziehungsweise im Zuge der Ausgleichsmaßnahmen neu zu schaffen. Es soll lediglich eine Zufahrt über den Lutterbeker Weg geben, eine Erschließung über die Kreisstraße 30 war abgelehnt worden. Das Gebiet werde zwar verkehrsberuhigt mit Tempo 30, aber keine „Spielstraße“, erklärte der Bürgermeister auf Nachfrage.

Anwohner fürchten mehr Verkehr

Festgelegt wird auch, dass ausschließlich in den Einfamilienhäusern eine Einliegerwohnung entstehen darf, die dann auch als Ferienwohnung genutzt werden könnte. Laut Planer machen davon zwischen zehn und 20 Prozent Gebrauch. Die Anwohner treibt die Sorge um, dass, wie im Beispiel des bestehenden Neubaugebietes Alte Schule durch Ferienvermietungen der Verkehr zunimmt. Das, so betonte der Bürgermeister, wolle man mit der jetzt erfolgten Festsetzung verhindern.

Mehrfamilienhäuser für Ortskern im Gespräch

Der jetzt gestrichene Bau von Mehrfamilienhäusern soll laut Bürgermeister Dieterich in den Ortskern verlagert werden. Dort ergebe sich in nächster Zeit ebenfalls eine bauliche Erschließung. Auf das Erstaunen im Saal erklärte er, Konkret könne er dazu noch nichts sagen, die Planung werde demnächst beginnen. Die Landesplanung, so versicherte er auf mehrfache Nachfrage, stehe dem nicht entgegen, da sich der Landesentwicklungsplan in der Fortschreibung befinde.

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