Neue Umweltfachkraft Beate Duwe kümmert sich um Plöns grüne Seite
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Plön Beate Duwe betreut Plöns grüne Seite
Lokales Plön Beate Duwe betreut Plöns grüne Seite
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13:17 19.06.2020
Von Anja Rüstmann
Beate Duwe ist neu im Plöner Rathaus. Sie kümmert sich um Umweltthemen. Quelle: Anja Rüstmann
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Plön

Das Grünflächengestaltungskonzept soll sie weiter umsetzen, die Pflege der städtischen Grünanlagen betreuen, die Entwicklung des Steinbergwaldes im Auge behalten, am besten auch einen neuen Landschaftsplan aufstellen. Außerdem ist sie Ansprechpartnerin für alle, die einen Baum fällen wollen.

Bäume sollen unter höheren Schutz gestellt werden

„Das gucke ich mir dann an“, erzählt die 43-Jährige. Laut Baumschutzsatzung dürfen keine Bäume gefällt werden, wenn der Stammumfang in einem Meter Höhe mehr als 80 Zentimeter beträgt. „Obstbäume sind aber ausgenommen“, so Beate Duwe. Bei Baumaßnahmen sollen zukünftig die Bäume auch unter einen höheren Schutz gestellt werden, dafür muss die Satzung neu gefasst werden. Baumpflege und Baumkontrollen zählen außerdem zu ihren Schwerpunkt-Aufgaben.

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Noch mehr als bisher soll sich in den kommenden Jahren der Klimaschutz in der Arbeit der neuen Umweltfachkraft widerspiegeln. Das macht eine enge Abstimmung mit dem Klimaschutzmanager der Stadt Plön erforderlich. Mit Sönke Hartmann teilt sie sich ein Büro.

Eine Seebrise durch Plön

Das Grünflächengestaltungskonzept wird Stück für Stück umgesetzt, Beate Duwe wird begleiten, was die Plöner in Auftrag gegeben haben. „Eine Seebrise durch Plön“ lautet der Titel der Anpflanzungen, die überwiegend blau-weiße Blüten treiben sollen. An den Schwentineterrassen, an der Reeperbahn und am Gänsemarkt ist im Mai gepflanzt worden. Auf Bienen-freundliche Pflanzen legt Beate Duwe wert. Im Herbst sollen noch Zwiebeln gesetzt werden. Und der Ratsversammlung schlägt sie in den kommenden Jahren weitere Standorte für die grüne Veränderung des Stadtbildes vor.

„Unser Landschaftsplan ist jetzt wohl 30 oder 40 Jahre alt, der müsste auch erneuert werden“, sagt Bürgermeister Lars Winter. Bei einer Neuaufstellung obliegt es Beate Duwe, den Prozess fachlich zu begleiten. Denn es geht um die landschaftliche Entwicklung der Stadt. „Ich freue mich auf diese Aufgaben“, sagt die Dörnickerin.

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