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Plön Rückenwind für Bahnstrecke aus Berlin
Lokales Plön Rückenwind für Bahnstrecke aus Berlin
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18:24 14.12.2018
Von Sven Tietgen
Die Kosten für die Erneuerung der Schieneninfrastruktur würde nicht bei den Kommunen hängenbleiben, argumentieren die Befürworter. Quelle: Sven Tietgen
Wankendorf

Vor zehn Jahren nahm der Bund die 25 Kilometer lange Bahnstrecke aus der Planung heraus, nachdem 1995 der bislang letzte Güterzug durch Schillsdorf, Wankendorf und anderen Orten Richtung Ascheberg rollte. Als „N 17c SH“ taucht jetzt die Strecke im ersten Gutachterentwurf zum neuen Zielfahrplan Deutschland-Takt auf – sehr zur Freude von Wankendorfs Bürgermeisterin Silke Roßmann und Frank Neufeind von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt Plön.

Zusammen mit Peter Knoke vom Förderverein Ostholsteinbahn fordern sie das Land zum Handeln auf. Bundesverkehrsminister Scheuer habe die Strecke als zukunftsfähig benannt, der neue Status müsse Eingang in den landesweiten Nahverkehrsplan finden, der den Rahmen für den Schienenpersonennahverkehr in den nächsten fünf Jahren festlegt.

Gut für Pendler und fürs Klima

Das Trio, das sich seit zehn Jahren für die Reaktivierung der Bahnstrecke stark macht, führte zudem Argumente wie den Klimaschutz und verändertes Mobilitätsverhalten an. Außerdem würden 1800 Pendler aus dem Bereich Plön täglich Neumünster ansteuern, mit der Bahn sei die Verbindung deutlich schneller als mit dem Pkw. Und: Die Kosten für die Erneuerung der Schieneninfrastruktur inklusive Brückenneubauten würde das Land übernehmen. Als Beispiel nannten die Befürworter die neu in Betrieb gegangenen Strecken Wrist-Kellinghusen und die geplante „Hein Schönberg“-Verbindung.

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