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Plön Bürgermeister will alle ins Boot holen
Lokales Plön Bürgermeister will alle ins Boot holen
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14:51 01.05.2019
Von Anja Rüstmann
Die Wiese zwischen der Olmühlenallee (links), dem eingewachsenem Flusslauf der Schwentine (rechts) und dem Areal des Wassersportvereins Plön Fegetasche am Höftsee ist in der Diskussion für einen Erlebnisort rund ums Wasser. Quelle: Dirk Schneider dis
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Plön

Er würde gerne auf dem stadteigenen Gelände zwischen Ölmühlenallee und Schwentine einen Erlebnisort einrichten, um weiterhin Einheimischen und Urlaubern die Natur näher zu bringen – vor allem die Natur im und am Wasser. Und er möchte alle aus dem Kreis Plön, die wie die Stadt zum Jahresende aus dem Naturparkverein austreten, mit ins Boot holen.

"Wir sind auf dem richtigen Weg"

Ein Grobkonzept liegt vor, eine Diskussionsgrundlage. Wie stehen die Bürgermeister der abtrünnigen Gemeinden zu der Idee? Ascheberg, Bösdorf, Dersau, Grebin, Nehmten, Ratjensdorf und Selent sind die Kommunen, die bisher neben der Stadt Plön Mitglied im Naturparkverein sind. Gemeinsam mit Naturschützern und anderen Akteuren folgten einige der Einladung von Winter, um ein Stimmungsbild auszuloten. "Wir sind auf dem richtigen Weg", resümierte Winter nach dem Gespräch, denn er stieß auf offene Ohren. Auch, wenn der Nabu die Prinzeninsel als Standort eher favorisieren würde.

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Noch keine verbindliche Aussage des Naturparks

Idealerweise würde das umweltpädagogische Angebot unter dem Dach des Naturparks Holsteinische Schweiz Unterschlupf finden. Stadt, Kreis und Gemeinden würden ihren Austritt gegenüber dem Verein zurücknehmen. Ein Gewinn für beide Seiten. Doch vom Naturpark gibt es zwar lobende Worte für das Konzept, aber keine verbindlichen Aussagen über die Beteiligung. "Ich möchte aber eine finanzielle Verpflichtung des Naturparks haben, denn ich will nicht alles alleine bezahlen", sagt Winter. Der Naturpark müsse sich bewegen.

Schließung des Naturparkhauses erst 2022?

Winter braucht eine Entscheidung der Politik. Das Grobkonzept stellt der Bürgermeister bei der nächsten Sitzung des städtischen Ausschusses für gesellschaftliche Angelegenheiten, Umwelt und Tourismus am Donnerstag, 9. Mai, vor. Er hofft auf einen positiven Beschluss. Zwar rechnet der Bürgermeister nicht damit, dass das Naturparkhaus im Schlossgebiet vor 2022 geschlossen wird, weil Eutin Zeit für eine Bauleitplanung zum Umbau der Opernscheune braucht. Ein Gesamtkonzept möchte er trotzdem gerne dieses Jahr vorlegen, damit alle in Ruhe entscheiden können.

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