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Plön Veränderungen im Gewerbegebiet
Lokales Plön Veränderungen im Gewerbegebiet
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06:00 20.03.2019
Von Anja Rüstmann
Auf dieser Fläche zwischen Behler Weg und Bahnlinie möchte die Stadt Plön gerne das Gewerbegebiet erweitern. Quelle: Anja Rüstmann
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Plön

Die Stadt möchte daher das Gewerbegebiet um rund 9000 Quadratmeter erweitern. Denn mit dem geplanten Verkauf des Grundstückes Behler Weg 13 an Investor Carsten Nemitz und seinen Geschäftspartner Christian Timm sind die Flächen erschöpft.

Ein kleiner Gewerbepark in Plön

Nemitz möchte einen kleinen Gewerbepark dort errichten, wo einst Tennis gespielt und später Störe gezüchtet wurden. Eine Wäscherei und eine Großküche, die warme Speisen für seine eigenen Pflegeheime aber auch Kindergärten und Schulen zubereitet, ein Catering-Service, eine Baufirma, ein Malereibetrieb und dazu die Dekra mit einer Tüv-Prüfungsstelle und eine Reihe von Büroräumen sind geplant. „Ich möchte den Standort Plön stärken“, sagt Nemitz.

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Fliesen Bünning hat seinen Sitz bereits im Behler Weg, doch Inhaber Moritz Bünning braucht mehr Platz. Malermeister Werner Senkpiehl muss seine Werkstatt Am Schwanensee absehbar räumen und sucht eine neue Bleibe. Und auch die Tischlerei Ploog Dreier, bisher am Gerberhof, möchte gerne erweitern und interessiert sich für Flächen.

Gewerbegebiet in Plön: Probleme mit dem Lärmschutz?

Und Plön reagiert. Zwischen Behler Weg, der Bahnstrecke und östlich des Unteren Rathsteichweges ist die Änderung des Bebauungsplanes „Südostseite Behler Weg“ geplant. Noch ist zu klären, ob die Wiese dort überhaupt bebaubar und erschließbar ist. Untersucht werden muss auch, ob es Probleme mit dem Lärmschutz geben könnte. „Die Fläche liegt in einer Senke, außerdem haben die drei Betriebe so gut wie keine Lärmemissionen – bis auf den Verkehr“, sagte Bürgermeister Lars Winter.

Zum 15. April verlässt das Ärztelabor (LaDR Medizinisches Versorgungszentrum) Plön und zieht vom Krögen nach Flintbek, zusammen mit dem „Schwester“-Labor aus Büdelsdorf. Fast alle 70 Mitarbeiter wechseln mit und machen dafür Platz für Teile der Kreisverwaltung. Die Plöner Ärzte werden sich nicht umstellen müssen, die Logistik Firma Intermed bleibt am Standort, holt die Proben ab und fährt sie nach Flintbek. Die Kreisverwaltung bestätigt, dass sie in den Räumen rund 50 Mitarbeiter unterbringen möchte – vermutlich ab dem 1. Juli. Die interne Entscheidung, welche Bereiche der Verwaltung davon betroffen sind, stehe aber noch aus.

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