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Plön Wie richtet man eine Ferienwohnung ein?
Lokales Plön Wie richtet man eine Ferienwohnung ein?
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07:43 26.04.2019
Von Anja Rüstmann
Innenarchitektin Synne Marienfeld gab beim Tourismus-Forum den Vermietern Tipps, wie Ferienwohnungen einzurichten  sind. Quelle: Anja Rüstmann
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Plön

Was verkleinert einen Raum optisch, wo sollte der Kühlschrank stehen, was für Bilder gehören an die Wand? Rund 50 Vermieter hörten aufmerksam zu. Insgesamt zählte das zweite Tourismus-Forum fast 80 Besucher, die sich in der Tourist-Info über Neuigkeiten, Visionen und Angebote informierten.

Das „1x1 der Einrichtung von Ferienwohnungen“ von Synne Marienfeld traf besonders den Nerv der Vermieter. „Ich bin extra wegen dieses Vortrages gekommen“, erzählte Vermieterin Margrit Aubriet. Monika Schregel hörte interessiert zu, dass in Ferienwohnungen nicht zu viel persönliche Dinge gehören. Der eigene Geschmack bleibt außen vor, es gibt einfache Regeln. „Nun weiß ich, dass ich keine Bilder an die Wand hängen soll, die mir gefallen“, sagte sie. „Die Urlauber wollen lieber ein Segelboot“, nahm sie mit.

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Caroline Backmann, Leiterin der Tourist Info, erläuterte in einem Vortrag über Strategien für die Holsteinische Schweiz, dass sich einiges ändern müsse. „Mit dem Angebot, das wir jetzt haben, sind wir nicht zukunftsfähig“, sagte sie. Das Binnenland gelte als langweilig, kleinteilig und strukturschwach. „Wir brauchen einen Perspektivwechsel“, erklärte sie, außerdem mehr Selbstbewusstsein und ein anderes Image. Zum Thema Digitalisierung sagte sie, dass vor allem im Bereich Online-Präsenz einiges verbessert werden müsse. 

Bürgermeister Lars Winter stellte seine Visionen 2030 mit dem Masterplan für das Nordufer des Großen Plöner Sees vor. Von der Fegetasche, wo im Juni das Hotel nach Umbau eröffnen wird und gegenüber auf der Liegewiese ein weiteres Hotel geplant ist, über Floating Homes, einen Stadtstrand/Beach Lounge auf dem Gelände der Fischerei Reese, den Ausbau des Strandweges mit Brückenanbindung der Innenstadt, einen neuen Bootsverleih, Gastronomie und Beachvolleyball-Feld bis zur Ochsenkoppel, die touristisch aufgearbeitet werden soll und Platz für maritimes Gewerbe bietet, reichten seine „Plöner Perlen“.

Caroline Backmann freute sich über die gute Resonanz auf das Tourismus-Forum. Das Format der Veranstaltung ist wandelbar. „2018 haben wir einige Neuerungen vorgestellt, dieses Jahr lag der Schwerpunkt auf strategischen Entwicklungen. Nächstes Jahr wollen wir dem Netzwerken mehr Raum geben“, erklärte sie.

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