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Plön Pfadfinder möbeln Klettergerüst auf
Lokales Plön Pfadfinder möbeln Klettergerüst auf
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18:38 01.03.2019
Von Anja Rüstmann
Foto: Die selbstgebauten Klettergerüste mit Unterstand auf der Pfadfinderwiese in Plön sind in die Jahre gekommen und an einigen Stellen morsch geworden. In den kommenden Monaten soll alles saniert werden.
Die selbstgebauten Klettergerüste mit Unterstand auf der Pfadfinderwiese in Plön sind in die Jahre gekommen und an einigen Stellen morsch geworden. In den kommenden Monaten soll alles saniert werden. Quelle: Anja Rüstmann
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Plön

Auch die Preetzer Stiftung Gertrud hat das erkannt und dem Projekt 1500 Euro gespendet. Mitte März wird mit den Arbeiten begonnen.

Von der Stiftung Gertrud sind in diesem Jahr 13 Projekte mit insgesamt 12.710 Euro bedacht worden. Die Stiftung wurde 2001 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, missionarische und gemeindepädagogische Projekte im Rahmen der Jugend- und Gemeindearbeit in der Nordkirche (Schleswig-Holstein und Hamburg) zu fördern.

Bis 1. September muss alles fertig sein

Die Plöner Pfadfinder mit den marode gewordenen Holzhütten auf ihrer Wiese freuen sich sehr. Denn bei ihnen drängt die Zeit. Am 1. September soll hier der 20. Geburtstag des Stammes der „Seeschwalben“ gefeiert werden. „Dann muss alles fertig sein“, sagt Markus Kuster, der am 3. März im Rahmen eines Gottesdienstes im Gemeindehaus der Gemeinschaft in der ev. Kirche, Ulmenstraße 2, offiziell zum Stammesleiter ernannt wird und damit Prediger Andreas Lepenies ablöst. Der 39-Jährige freut sich auf die Arbeit mit seinem Team.

In vier Gruppen treffen sich die Plöner Pfadfinder – und machen regelmäßig Ausflüge auf die Pfadfinderwiese. Die Kinder und Jugendlichen singen in den Hütten, toben aber auch über die Dächer, hangeln sich an Seilen entlang und haben jede Menge Spaß. Kuster zeigt, dass am Kletterturm das Geländer morsch ist. Aber auch die Bretter der Vordächer müssen ausgetauscht werden. Ein Podest soll etwas vergrößert werden. Viel zu tun, doch Kuster und Lepenies können auf die Unterstützung der Pfadfinder und Ehemaliger, deren Eltern und Großeltern bauen. „Es wird ein Gemeinschaftsprojekt. Jeder bringt mit, was er hat oder was er kann“, erzählt Kuster. Ob es Arbeitskraft oder Werkzeug ist.

Anja Rüstmann 01.03.2019
Michael Felke 01.03.2019
Michael Felke 01.03.2019