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Plön Betonklötze sperren die Fußgängerzone ab
Lokales Plön Betonklötze sperren die Fußgängerzone ab
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18:30 13.02.2019
Von Anja Rüstmann
Die Betonklötze zu Beginn der Fußgängerzone sind nicht nur dazu gut, den Autoverkehr aus der Innenstadt herauszuhalten, sie können auch als Sitzbänke dienen. Bürgermeister Lars Winter (rechts) und Frank Neufeind (Stabsstelle Wirtschaft) nahmen schon mal probeweise Platz. Quelle: Anja Rüstmann
Plön

Eigentlich ist klar geregelt, dass Lieferverkehr nur von 6 bis 10 Uhr morgens und von 18 bis 22 Uhr abends in die Fußgängerzone darf. Nur halten sich daran viele nicht. Zur endgültigen Problemlösung werden noch (versenkbare) Poller zwischen Nikolaikirchen-Haupteingang und ehemaligem Finanzamt sowie am Wentorper Platz installiert.

Jetzt muss der Lieferverkehr morgens und abends einen Schlenker rund um die Kirche machen. Fahrradfahrer passen zwischen den Betonklötzen hindurch – erlaubt übrigens nur zwischen 19 und 10 Uhr.

Betonsperren vom G8-Gipfel 2007

Lieferverkehr ist eigentlich längst zu den Geschäftszeiten verboten, „aber das Schild sehen wohl einige nicht“, meint Bürgermeister Lars Winter. Obwohl es so groß ist. Die Betonsperren sind auch groß: 1,20 Meter breit, 50 Zentimeter tief und 55 Zentimeter hoch. Die hat Plön schon vor Jahren günstig eingekauft, sie stammen aus Heiligendamm, der Ort wurde zum G8-Gipfel im Jahr 2007 abgesperrt. Der Bauhof hat Holzplanken aufmontiert, um das Sitzen auf ihnen bequemer zu machen.

Die Ausschreibung für den Aufbau der beiden Poller läuft. Kostenpunkt für die gesamte Absperr-Aktion, inklusive Stromanschluss und Kontaktschleifen: rund 45000 Euro. Das Geld steht im Haushaltsplan. Allerdings muss der noch von der Kommunalaufsicht genehmigt werden. „Damit rechne ich im März oder April“, sagt Winter.

Die drei Betonklötze sind übrigens mit rot-weißen Baken versehen worden, damit sie nicht wie das Verbotsschild übersehen werden können. Man weiß ja nie...

Die Verkehrsteilnehmer in Selent können sich auf die nächsten Behinderungen einstellen: Für die Kanalsanierung müssen 2019 wieder einige Straßen – auch an Schule und Gerätehaus – gesperrt werden. Baubeginn ist im März, die Arbeiten sollen voraussichtlich im November abgeschlossen sein.

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